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Netzwerkkarten mit SFP+


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SFP+ Netzwerkkarte für Server – günstig gebraucht kaufen

SFP+ Netzwerkkarte

Als leistungsstarke Lösung zur Anbindung von Servern an Hochgeschwindigkeitsnetzwerken gilt die SFP+ Netzwerkkarte. Da SFP+ auch WAN-Verbindungen unterstützt, kann ein Transport von 10 GbE über große Entfernungen erfolgen. Die Adapter finden daher häufig Anwendung in Netzwerkservern, NAS-Systemen oder Hochgeschwindigkeits-Switchen, die höhere Kapazitäts- oder Bandbreitenanforderungen besitzen. Auch bei performanten Storage-Lösungen spielen SFP+ Netzwerkkarten eine zentrale Rolle: In Kombination mit FC-Netzwerkkarten oder iSCSI-Modulen sorgen sie für niedrige Latenz sowie redundante und zuverlässige Verbindungen.

Da hochwertige Server-Komponenten wie die SFP+ Netzwerkkarte im Neupreissegment oft für KMUs kaum erschwinglich sind, greifen viele auf preiswerte Gebraucht-Hardware zurück. Die Netzwerkkarten stammen aus professionellen IT-Umgebungen – etwa aus Leasing-Systemen – und werden durch uns auf Funktion und optische Unversehrtheit geprüft. So können Sie sicher sein, ein einwandfreies Produkt zu erhalten – jedoch um ein Vielfaches günstiger als vergleichbare Neuware.

Die Bauformen variieren, genau wie bei „Standard“-Netzwerkkarten: SFP+ Netzwerkkarten gibt es sowohl als klassische Full Profile (langes Slotblech) als auch Half Profile (kurzes Slotblech) sowie als spezielle Mezzanine Karten – etwa für Blade-Systeme, Storage- oder Node-Server. Die Anbindung an den Server erfolgt via PCI-Express (meist x8 oder x16), was nicht nur praktische Vorteile bietet, sondern auch einen hohen Datendurchsatz ermöglicht.

Die Abkürzung „SFP+“ steht dabei für „Small Form-factor Pluggable Plus“ – und eigentlich für die kompakten und modularen Steckplätze der Netzwerkkarte. Denn genau diese Schächte machen den Unterschied zu „normalen“ Netzwerkkarten aus. Die SFP+ Netzwerkkarte zeichnet sich nämlich durch ihre herausragende Flexibilität aus: Je nachdem, welche Transceiver-Module in die Anschlüsse gesteckt werden, kann die Verbindung über kurze Distanzen (z. B. DAC-Kabel oder ShortWave-Transceiver), moderate Distanzen (bis ca. 300 m über Multimode-Fasern) oder mehrere Kilometer (LongWave-Transceiver über Singlemode-Fasern) erfolgen.

Zubehör für SFP+ Adapter: Gbics bzw. Transceiver und Kabel

Der große Vorteil der SFP+ Netzwerkkarte liegt in ihrem modularen Aufbau. Je nach Bedarf können diese mit optischen oder elektrischen Transceiver-Modulen (GBICs) erweitert werden. Die Wahl besteht zwischen Glasfaser- und Kupfermodulen (RJ-45), wobei sich die Entscheidung nicht nur am Budget orientiert, sondern auch an den zu überbrückenden Distanzen.

Glasfasermodule mit LC-Stecker („Lucent Connector“) sind sowohl als Singlemode- als auch als Multimode-Variante erhältlich. Longwave-Transceiver nutzen einen besonders dünnen Lichtleiter, um große Entfernungen von 10 km oder mehr zu überbrücken – ideal für Rechenzentren oder Verbindungen zwischen Gebäuden. Shortwave-Transceiver hingegen besitzen einen größeren Kern und sind für kürzere Strecken konzipiert, was sie kostengünstiger und damit besonders geeignet für Inhouse-Verbindungen macht – etwa innerhalb eines Serverraums.

Auch klassische RJ-45-Module kommen zum Einsatz: Diese elektrische Verbindung ist besonders einfach zu handhaben und eignet sich optimal für kurze Distanzen bis etwa 30 Meter. Die SFP+ Netzwerkkarte bietet somit eine beeindruckende Anschlussvielfalt – abhängig davon, welches Transceiver-Modul verwendet wird.

Neben den Modulen spielt auch das passende Kabel eine entscheidende Rolle. Für optische SFP+ Transceiver werden LC-Stecker verwendet, die kompakt sind und über die jeweilige Reichweite eine geringe Störanfälligkeit bieten. Für RJ-45 SFP+ Module kommen Ethernet-Kabel wie Cat6 oder Cat7 zum Einsatz. Darüber hinaus gibt es auch Transceiver mit fest verbundenem Kabel – sogenannte SFP+ DAC-Module, die Twinax-Kabel nutzen (aktiv oder passiv) und sich besonders für kosteneffiziente Kurzstreckenlösungen eignen.

RJ-45 vs. SFP+ Anbindung – Was ist besser?

Da sich RJ-45 Netzwerkkarten preislich oft deutlich von SFP+ Netzwerkkarten unterscheiden, möchten wir Ihnen in einer übersichtlichen Pro- & Contra-Liste die jeweiligen Stärken und Schwächen aufzeigen. Natürlich hängt die Wahl stark vom konkreten Einsatzszenario ab – dennoch bietet die folgende Gegenüberstellung eine hilfreiche Orientierung zwischen den beiden Adaptern.

Eigenschaften im Vergleich: RJ-45 (10GBASE-T) vs. SFP+ (10Gbit/s)

Merkmal RJ-45 (10GBASE-T) SFP+ (10Gbit/s)
Kabeltyp Kupfer Glasfaser (Single-/Multimode), DAC & Kupfer möglich
Reichweite Bis zu 100 m Bis zu 80 km (je nach GBIC + Kabeltyp) möglich
Latenz Höher – durch elektrische Signale über Kupfer Niedriger – optische Übertragung mit Lichtimpulsen, kaum störanfällig
Flexibilität Fixer RJ-45 Port, nicht flexibel Hohe Flexibilität durch wechselbare Transceiver Module
Störanfälligkeit Erhöht – elektromagnetische Einflüsse möglich Gering – besonders bei Glasfaserverbindungen
Skalierbarkeit Eingeschränkt Hoch (verschiedene Module für verschiede Zwecke / Anwendungsszenarien)
Hot-Swap-fähig Nein Ja – Transceiver im laufenden Betrieb tauschbar
Installation Einfache Plug & Play Installation Etwas komplexer durch Transceiver- und Kabelwahl
Kosten Sehr preiswerte Karten + Kabel Eher hochpreisig, Zubehör muss genau gewählt werden
Stromverbrauch Auf lange Sicht gesehen höher Auf lange Sicht gesehen niedriger
Einsatzbereich Ideal für kleine Netzwerke Optimal für Rechenzentren und wachsende IT-Infrastrukturen

Der „Sieger“ hängt ganz von Ihren Anforderungen ab. RJ-45 eignet sich hervorragend für kleinere Netzwerke, kurze Distanzen und Umgebungen, in denen das Budget im Vordergrund steht. Die einfache Installation und breite Kompatibilität machen ihn zur praktischen Lösung für viele Standardanwendungen.

SFP+ hingegen punktet mit hoher Flexibilität, Skalierbarkeit und Performance. Die Unterstützung für Glasfaser- und Kupferkabel sowie die Möglichkeit, Transceiver im laufenden Betrieb zu tauschen (Hot-Swap), machen ihn zur idealen Wahl für anspruchsvolle IT-Infrastrukturen, Rechenzentren oder wachsende Unternehmensnetzwerke.

Die SFP+ Netzwerkkarte von A bis Z

Hohe Flexibilität, beeindruckende Geschwindigkeiten, modulare Austauschbarkeit und starke Skalierbarkeit – einige der wichtigsten Eigenschaften der SFP+ Netzwerkkarte sind bereits bekannt. In diesem Abschnitt erfahren Sie, worauf Sie beim Kauf achten sollten und welche Vorteile diese Technologie bietet.

Vorteile von SFP+ Netzwerkkarten im Überblick

  • Hohe Flexibilität
    SFP+ Karten unterstützen sowohl optische als auch elektrische Transceiver-Module. Damit lassen sich Glasfaser- oder Kupferverbindungen realisieren – ideal für unterschiedlichste Netzwerkinfrastrukturen.
  • Hohe Geschwindigkeit auch über große Distanzen
    Je nach gewähltem Zubehör lassen sich große Datenmengen mit hoher Geschwindigkeit übertragen – ein entscheidender Vorteil für Rechenzentren und virtualisierte Umgebungen.
  • Genau nach Bedarf skalierbar
    Die Hot-Swap-fähigen Module können im laufenden Betrieb ausgetauscht werden. Ein Wechsel auf andere Kabeltypen oder Reichweiten ist jederzeit möglich – ohne Unterbrechung des Betriebs.

Checkliste: Was muss vor dem Kauf bzw. Einsatz geprüft werden?

  • Kompatibilität zum Server
    Prüfen Sie, ob Hersteller und Modell der Karte mit Ihrem Server kompatibel ist. Achten Sie auf freie PCIe-Slots (x4, x8, x16) und die passende Bauform (Full/Low Profile). Auch Treiber- und Betriebssystemunterstützung sind entscheidend.
  • Kompatibilität zum Switch & Router
    Sind die Ports kompatibel? Ist der Switch zukunftssicher oder steht ein Upgrade bevor?
  • Passendes Zubehör wählen
    Transceiver-Typen: Kupfer (RJ45), Glasfaser (SR/LR), Single-/Multimode, Geschwindigkeit (1G, 10G). Kabeltypen: LC, SC (Glasfaser) oder RJ-45, DAC (Kupfer). Alles muss zur Infrastruktur passen.
  • Geschwindigkeit bewerten
    Reichen 10 Gbit/s aus oder drohen Engpässe bei hohem Datenvolumen?
  • Energieverbrauch und Kühlung
    Welche Module verbrauchen mehr Strom? Ist ausreichend Luftstrom zur Kühlung vorhanden?
  • Zukunftspläne berücksichtigen
    Wächst Ihr Unternehmen? Ist ein Umstieg auf Glasfaser geplant? Brauchen Sie Skalierbarkeit für NAS, Backup oder Virtualisierung?
  • Testumgebung nutzen
    Vor dem produktiven Einsatz empfiehlt sich ein Treiber-Check und die Prüfung von DPC-Latenzen.

Fragen und Antworten zur SFP+ Netzwerkkarte

  • Was ist eine SFP+ Netzwerkkarte?
    Es handelt sich hierbei um eine Erweiterungskarte für einen Server, die über modulare SFP+ Ports verfügt. So können Verbindungen zu Glasfaser- und Kupfernetzwerken ermöglicht werden.
  • Welche Übertragungsraten unterstützt SFP+?
    Standardmäßig wird hier eine 10Gbit/s Übertragung genutzt. Je nach eingesetztem GBIC können diese zwischen 8G SFP+, 16G SFP+, 25 oder 40G QSFP+ variieren.
  • Welche Vorteile bieten SFP+ Netzwerkkarten zu RJ-45-Adaptern?
    Sie bieten höhere Bandbreiten bei geringeren Latenzen und mehr Flexibilität durch ihr modulares Design und austauschbare Transceiver.
  • Können SFP+ Karten mehrere Ports haben?
    Ja, es gibt sowohl SinglePort-Modelle, als auch DualPort- (2 Ports) oder QuadPort-Varianten (4 Ports). So schafft man redundante Verbindungen oder eine gleichzeitige Kommunikation.
  • Sind die SFP+ Ports abwärtskompatibel?
    Viele SFP+ Ports unterstützen auch ältere 1G-SFP-Module, was sie rückwärtskompatibel macht.
  • Wo werden SFP+ Karten üblicherweise eingesetzt?
    Sie kommen in verschiedenen Unternehmensnetzwerken zum Einsatz, z. B. in Rechenzentren, virtualisierten Servern, Cloud-Infrastrukturen, bei Backup-Servern und Systemen, als Hochverfügbarkeitslösung sowie bei performanten Storage-Lösungen (wie SAN-/NAS-Systemen).
  • Sind gebrauchte SFP+ Netzwerkkarten so gut wie neue?
    Ja – wenn man diese bei erfahrenen und seriösen IT-Refurbishern kauft. Denn so wird sichergestellt, dass die Karte einwandfrei ist, die Transceiver-Schächte beispielsweise nicht verbogen sind und funktionieren. Zudem bieten Hardware-Profis wie wir Ihnen ein breites, als auch tiefes Sortiment, erstklassige Refurbished-Qualität, faire Preise und einen Service, der Sie bei allen Fragen unterstützt.

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