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Refurbished statt Neuware – die bessere Wahl an Black Friday und Cyber Monday

Die erste Kerze auf dem Adventskranz brennt, und wer letzten Freitag noch nicht den Großteil seines gerade erst eingetroffenen Monatslohns vershoppt hat, der macht dies sicher heute – am Cyber Monday. Doch während überall „Mega-Deals“ versprochen werden, bleibt am Ende oft nur Ernüchterung – und das nicht nur, wenn wir auf unser Bankkonto blicken: Denn häufig werden Preise vorher künstlich hochgeschraubt oder Rabatte angeboten, die eigentlich kaum ihren Namen verdienen. Wer wirklich clever kauft, setzt nicht auf den Konsumrausch, sondern auf nachhaltige Alternativen. Warum refurbished Markenhardware die bessere Wahl ist? Das erfahren Sie in diesem Blogbeitrag.

Die besonderen Shoppingtage und ihre psychologische Wirkung auf uns

Black Friday und Cyber Monday sind längst mehr als nur zwei Tage im Kalender – sie sind zu globalen Shopping-Events geworden, auf die jedes Jahr Millionen von Menschen hinfiebern. Wie so oft ist auch dieser Trend aus den USA zu uns herübergeschwappt und mittlerweile fest in Europa etabliert. Die „Cyber Week“ gilt als Synonym für die besten Deals des Jahres, für Euphorie und einen Kaufrausch, der die Kreditkarte glühen lässt.

Längst sind die umsatzstärksten Tage auch kein reines Online-Phänomen mehr – auch in Kaufhäusern und Geschäften überbieten sich Händler mit Schlagworten wie „Mega-Rabatt“, „nur heute“ oder „50 % auf ALLES!“, während die Konsumenten mit dem Gefühl konfrontiert werden, sofort zuschlagen zu müssen, um nicht leer auszugehen. Und Weihnachten steht schließlich auch vor der Tür – genau wie Nikolaus, Silvester, der Fitnessplan fürs neue Jahr, die Motivation, endlich gesünder leben zu wollen, und, und, und …

Neben diesen persönlichen Bedürfnissen, die unseren Kaufwunsch verstärken, wirken die Rabattaktionen an Black Friday und Cyber Monday auf unser Gehirn fast wie der Konsum von Drogen: Rabattsignale erzeugen ein kurzfristiges Glücksgefühl und verstärken den Drang nach mehr. Slogans wie „nur noch heute“, „exklusiv online“, „günstig wie noch nie“ oder „jetzt zuschlagen“ sind Trigger für unser Gehirn, die nicht nur das Belohnungssystem aktivieren, sondern auch das rationale Denken teilweise ausschalten. Das Gefühl von Dringlichkeit und Knappheit führt zu Impulskäufen. Konsumenten leiden unter „FOMO“ (Fear of Missing Out) – also der Angst, etwas zu verpassen –, was die Kaufentscheidung ebenso beschleunigt wie der Eindruck, tatsächlich Geld zu sparen, auch wenn man die Preise nicht einmal mit anderen Shops verglichen hat.

Eine Frau sitzt vor einem Laptop und schaut überrascht auf einen Bildschirm mit rotem „SALE – Jetzt zuschlagen“-Hinweis; im Hintergrund steht ein weihnachtlich geschmückter Baum.

Shop-Filterfunktionen, bei denen man z. B. nach 30 % Rabatt, 50 % Rabatt oder sogar 80 % Rabatt filtern kann, verstärken dieses Gefühl noch mehr – und wir kaufen Produkte, die wir eigentlich gerade gar nicht brauchen. Auch hier funktionieren psychologische Tricks nicht nur in Onlineshops, sondern auch vor Ort im Geschäft: Neben Prozent-Schildern und Streichpreisen verstärken auch Menschenmengen, Gedränge und andere visuelle Reize den Kaufrausch. Der Rabatt wird als ein „Gewinn“ wahrgenommen – unabhängig vom tatsächlichen Preisvorteil.

Doch die Realität sieht meist anders, ernüchternder, aus: Die vermeintlichen Schnäppchen sind nämlich längst nicht so spektakulär, wie sie auf den ersten Blick erscheinen. Nicht selten werden Produkte im Vorfeld künstlich verteuert, um dann mit einem „großzügigen Rabatt“ versehen zu werden. Heutzutage kommt zudem noch die Beeinflussbarkeit durch Social Media hinzu: Influencer verkaufen uns völlig überteuerte Produkte als „das Highlight“ schlechthin – doch je öfter wir die angepriesene Ware sehen, desto weniger „dumm“ erscheint uns deren Kauf.

Und zudem steigt die Erwartungshaltung von uns Käufern: Die größten Deals-Tage des Jahres sind so aufgeputscht, dass es doch gar nicht anders möglich scheint, als dieses Jahr noch bessere Ersparnisse zu erzielen als im letzten – oder?

Deals, Druck, Desillusion – der Preis der vermeintlichen Schnäppchen

Viele Konsumenten haben längst bemerkt, was seit mehreren Jahren bereits Tatsache ist: Der Glanz der großen Shoppingtage ist nicht mehr so schimmernd, wie er einmal war. Während früher echte Schnäppchen lockten, sind die Angebote heute weit weniger attraktiv als in den vergangenen Jahren. Beginnend mit der Corona-Krise, den darauffolgenden Lieferengpässen bis hin zur Wirtschaftskrise – eigentlich ist es nicht verwunderlich, dass viele Händler gar keine horrenden Rabatte mehr gewähren können.

Die allgemeine Preisentwicklung geht zudem stetig weiter bergauf: Elektronik, IT-Hardware, Autos und Haushaltsgeräte sind – genau wie Lebensmittel – in den letzten Jahren erheblich teurer geworden. Selbst wenn also ein Nachlass gewährt wird, bleibt der Endpreis häufig höher als noch vor wenigen Jahren.
Studien belegen zudem: Viele Rabatte sind Scheinrabatte. Die UVPs (unverbindliche Preisempfehlungen) werden künstlich hoch angesetzt, sodass die angeblichen Preisnachlässe nach der Rabattierung oft größer wirken, als sie tatsächlich sind.

Dabei mag das neueste Notebook oder der neueste Server mehr Leistung bringen – doch die Kosten dafür sind nicht nur sehr hoch, sondern oft übersteigt die Hardware auch den eigentlichen Performance-Bedarf der Nutzer und Unternehmen bei weitem. Viele KMUs kommen auch mit der Vorgänger-Generation sehr gut aus – vor allem, da sich die Hardware im gebrauchten Zustand wesentlich günstiger und bedarfsgerecht skalieren lässt. Wer hier allein darauf setzt, dass „neu“ immer besser ist, läuft Gefahr, in die Konsumfalle zu tappen, die weder wirtschaftlich noch nachhaltig ist.

Smarter Konsum: Bedarf statt Überfluss, nachhaltige Hardware als Lösung

Statt sich von kurzfristigen Rabattaktionen blenden zu lassen und sich dem „Kaufdruck“ auszusetzen, bieten sich nachhaltige Lösungen an, die nicht nur langlebig sind, sondern auch unserer Umwelt zugutekommen. Refurbished Hardware ist hier der Schlüssel. Denn Markenprodukte namhafter Hersteller werden von IT-Profis wie uns professionell wiederaufbereitet. Server, PCs oder Notebooks werden in ausgeklügelten Prozessen geprüft, gereinigt und technisch auf den neuesten Stand gebracht.

So sind sie nicht nur auf einem technisch aktuellen Niveau, sondern bieten auch eine vergleichbare Leistung wie Neuware – und vielleicht sogar noch einen Hauch mehr Zuverlässigkeit. Denn Produktionsfehler können bei Gebrauchtware sicher ausgeschlossen werden, da sich die Hardware ja bereits zuverlässig im Betrieb befunden hat.

Der große Vorteil gegenüber Neuware ist jedoch ganz klar der Preis: Ähnlich wie bei Haushaltsgegenständen, Kraftfahrzeugen oder anderen Gebrauchsgegenständen verliert auch neue Hardware nach dem ersten Einsatzjahr den größten Teil ihres Wertes. Alt sind die Geräte nach dieser Zeit definitiv noch nicht – aber um ein Wesentliches günstiger. Wer die Hardware also nach dem Preisverfall anschafft, investiert in Top-Technik – zum kleinen Preis.

Eine Frau steht mit mehreren Paketen und Einkaufstaschen neben einem Laptop mit „SALE – Jetzt zuschlagen“-Anzeige; im Hintergrund liefert ein Kurier weitere Kartons an.

Zum Preisvorteil kommt auch der Unterschied in der Philosophie: Auf Refurbished zu setzen bedeutet, sich aktiv für den Schutz unserer Ressourcen einzusetzen und Elektroschrott zu vermeiden. Firmen, die ihre gebrauchte Hardware zur Verfügung stellen, fördern die Kreislaufwirtschaft und ermöglichen es, dass sich kleinere Unternehmen sowie Privatpersonen hochwertige Technik überhaupt leisten können.

Wiederaufbereitung verlängert den Lebenszyklus der Geräte – was nicht nur ökologisch, sondern auch ökonomisch sinnvoll ist. Dabei profitieren Unternehmen und Privatkunden gleichermaßen von den hochwertigen Profigeräten, der geprüften Qualität und einem Preis, der deutlich unter dem Neuprodukt liegt. Und das ohne Abstriche bei Funktionalität, Performance und Zuverlässigkeit, denn namhafte Markenhardware ist auf eine Langzeitnutzung ausgelegt.

Was unsere wiederaufbereitete Hardware auszeichnet

Bei Serverando setzen wir bewusst auf namhafte Hardware-Hersteller und zeichnen uns zudem durch unser hausinternes Technikcenter aus, in dem alle Geräte nach höchsten Qualitätsstandards geprüft und wiederaufbereitet werden. Funktionalität, Leistung und Zuverlässigkeit stehen bei unserem strengen Prüfprozess im Fokus. Mit fast 25 Jahren Erfahrung in der IT-Remarketing-Branche haben wir einiges an Know-how gesammelt und bieten unseren Kunden geprüfte Hardware, transparente Prozesse sowie detaillierte Zustands- und Konfigurationsbeschreibungen.

Wir wissen, dass „gebrauchte Hardware“ für viele auch einen komischen Beigeschmack hat – daher setzen wir auf Vertrauen, Genauigkeit und Zuverlässigkeit, um auch Skeptikern den Weg zum nachhaltigen Konsum leicht zu machen.

Während viele Händler mit kurzfristigen Lockangeboten arbeiten, bieten wir eine langfristige Lösung: Technik, die hält, was sie verspricht, und dabei deutlich günstiger ist als Neuware. Wer sich für Refurbished entscheidet, investiert nicht nur in ein Produkt, sondern setzt auch ein klares Statement – eine clevere Verbindung von Wirtschaftlichkeit, Umweltschutz, Preisersparnis und Qualität. Genau das macht unsere Hardware zur besseren Wahl.

Mehr zum Thema Online-Shopping und Nachhaltigkeit gibt es hier:

Autor
Regina Seisenberger
Datum
20.11.2025
Tags
nachhaltig
refurbished
Hardware