Serverando’s Tech-Talk – September 2025
Was war im September in der Technikwelt und bei uns hinter den Serverando-Kulissen los? Vom Ende von Windows 10 über PayPal- & Spotify-Phishing bis hin zu unseren Shop-Neuheiten ist alles dabei, wie immer kurz und prägnant zusammengefasst.
News aus der Tech-Welt
- Digitales Grenzsystem: Deutschland startet mit EES
Ab dem 12. Oktober 2025 ersetzt Deutschland die klassischen Passstempel durch das neue EU-weite Entry-Exit-System (EES). Das System richtet sich an Drittstaatsangehörige und erfasst neben Reisedokumenten auch biometrische Daten wie Gesichtsbilder und Fingerabdrücke. Ziel ist eine effizientere Grenzkontrolle und mehr Sicherheit. Die Einführung erfolgt stufenweise – beginnend am Flughafen Düsseldorf, gefolgt von Frankfurt und München. Bis April 2026 soll das System bundesweit aktiv sein. Reisende müssen sich auf zusätzliche Schritte bei der Einreise einstellen, etwa die einmalige Erfassung biometrischer Daten.
(Quelle: Computerbild) - Windows 10: Support endet in 30 Tagen
Microsoft erinnert Nutzer daran, dass der Support für Windows 10 Version 22H2 am 14. Oktober 2025 endgültig ausläuft – inklusive aller Editionen wie Home, Pro, Enterprise und Education. Danach gibt es keine Sicherheitsupdates mehr. Wer weiterhin geschützt bleiben will, kann über das ESU-Programm für ein Jahr verlängerten Support erhalten – entweder kostenlos über Microsoft Rewards oder kostenpflichtig für ca. 30 US-Dollar. Alternativ empfiehlt Microsoft den Umstieg auf Windows 11 oder den Wechsel zu Linux/macOS.
(Quelle: PCWelt) - Phishing-Welle trifft PayPal- & Spotify-Nutzer
Eine neue Betrugsmasche zielt auf Kunden von Paypal und Spotify ab. Nach einer Sicherheitslücke bei Paypal – bei der Zugangsdaten von 15,8 Mio. Konten im Netz auftauchten – nutzen Kriminelle die Situation für Phishing-Anrufe und gefälschte Mails. Auch Spotify-Nutzer sind betroffen: Nach der Preiserhöhung kursieren Mails mit dem Betreff „Zahlung aktualisieren“, die zur Eingabe sensibler Daten auf Fake-Seiten auffordern. Typische Merkmale: unpersönliche Anrede, Druck durch Fristen und gefälschte Buttons. Verbraucherschützer raten: Mails sofort löschen oder als Spam melden.
(Quelle: PCWelt) - IT-Arbeitsmarkt: Rückgang mit Ausnahmen
Laut ZDNet schrumpft der IT-Arbeitsmarkt seit drei Jahren – allein in den letzten 24 Monaten gingen über 179.000 Stellen verloren. Besonders betroffen sind klassische Entwicklerrollen, die zunehmend durch KI automatisiert werden. Dennoch gibt es Chancen: Über 200.000 offene IT-Stellen existieren weiterhin, vor allem in kleinen und mittleren Unternehmen. Gefragt sind Skills in KI, Datenengineering, Plattform-Sicherheit und Business-Kompetenz. Wer kreativ denkt, systemisch versteht und KI sinnvoll einsetzt, bleibt gefragt – auch in Zeiten des Umbruchs.
(Quelle: ZDNET)
Neuigkeiten bei Serverando
- 15 € Rabatt auf alle Bestellungen* von SATA-SSDs
Beim Kauf von SATA-SSDs könnt ihr aktuell richtig sparen: Denn ab 34,95 € (brutto) Bestellwert gibt es 15 € Rabatt von uns. Dazu einfach den Code „E3W8C“ im Shop einlösen.
*Angebot gültig bis 30.09.2025, gilt ausschließlich für Produkte der Kategorie „SATA-SSDs“, keine Barauszahlung, nicht anrechenbar auf Versandkosten, keine nachträgliche Einlösung möglich, nicht kombinierbar mit anderen Gutschein- oder Rabatt-Codes. - Frisch eingetroffen
Neben vielen Tower- und Microservern (z. B. DELL PowerEdge T340, HPE MicroServer Gen10, HPE ML350 Gen10) sind auch wieder einige neue Notebooks bei uns eingetroffen. Unter anderem das DELL XPS 13/9370, das Lenovo ThinkPad X13 Yoga Gen1, das Lenovo ThinkPad L13 Yoga oder das Lenovo ThinkPad P1 Gen3. Hier heißt es wie immer: Schnell sein lohnt sich. Denn unsere Business-Laptops sind heiß begehrt. - Große Auswahl an Netzwerkkarten für Server
Auch bei den Netzwerkkarten haben wir aufgestockt: Adapter von HPE, Emulex, QLogic, DELL, IBM und vielen mehr gibt es zu Schnäppchenpreisen bei uns im Shop – egal ob mit Full Profile bzw. Low Profile Blende oder als Mezzanine Adapter.
Rätsel & Fun
Zahl der Woche
Zahl des Monats: 15,8 Millionen:
Laut aktuellen Berichten sind 15,8 Millionen Paypal-Zugangsdaten im Netz aufgetaucht – Folge einer Sicherheitslücke, die eine massive Phishing-Welle ausgelöst hat.
Tipps der Woche
- Passwörter regelmäßig aktualisieren
Aktuell passiert wieder einiges in Sachen Phishing und Cyberkriminalität. Am besten ändert ihr regelmäßig eure Passwörter und denkt daran: pro Konto ein Passwort. Denn wird ein Account gehackt, hat der „Dieb“ im schlimmsten Fall gleich den Zugangscode für mehrere Konten. Wie ihr sichere Passwörter generiert, haben wir euch in einem unserer vorherigen Blogbeiträge zusammengefasst. - Upgrade auf Windows 11 durchführen
Lange angekündigt, bald ist es so weit: Der Support für Windows 10 wird am 14. Oktober 2025 eingestellt. Danach gibt’s keine Sicherheitsupdates mehr, was ein erhöhtes Risiko bedeutet, falls ihr weiterhin Windows 10 nutzt. Vor allem PCs und Notebooks, bei denen man z. B. Online-Banking oder andere sicherheitskritische Anwendungen ausführt, sollten nach der Deadline nicht mehr „einfach so“ weiter genutzt werden. Für Privatanwender gibt es die Möglichkeit, dass die Sicherheitsversorgung bis Oktober 2026 verlängert werden kann (Voraussetzung: Windows 10 Version 22H2 und das aktuelle Update KB5063709). Besser wäre aber ein Upgrade auf das neue Windows. Falls euer Rechner oder Laptop dieses nicht unterstützt, lohnt es sich, auch gleich einmal die Hardware zu erneuern – wo ihr günstige PCs und preiswerte Business-Laptops herbekommt, wisst ihr ja 😉. - Kritisch bleiben und andere sensibilisieren
Vom „Enkel-Trick“ am Telefon über CEO-Fraud-E-Mails am Arbeitsplatz, bis zum analogen Phishing durch täuschend echte Briefe im Postkasten – die Tricks der Kriminellen werden immer perfider, die Methoden sind breit gefächert und teilweise täuschend echt. In der heutigen Zeit lohnt sich ein genaues Hinsehen, sowie eine kritische Einstellung bei vielem, was im analogen wie auch im digitalen Postkasten landet. Wer seine Erfahrungen gemacht hat, sollte andere sensibilisieren – damit weniger auf die Betrugsversuche hereinfallen. Mehr Informationen zum Thema Phishing und Social Engineering gibt’s hier.
Hinweis: Dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung. Trotz sorgfältiger Kontrolle übernehmen wir keine Haftung für die Inhalte externer Links.