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Von Refurbishment bis KI: Serverando bei der Jahrestagung der Zukunftszentren

Nachhaltigkeit und digitale Transformation sind keine Gegensätze - sie ergänzen sich. Mit Unterstützung durch das Zukunftszentrum Süd konnten wir unsere Prozesse reflektieren und neue Impulse gewinnen. Besonders stolz sind wir auf unsere Einladung zur Jahrestagung der Zukunftszentren: Dort durften wir vor großem Publikum zeigen, wie nachhaltiges IT-Remarketing funktioniert. In diesem Beitrag geben wir Einblicke in unsere Zusammenarbeit und die gemeinsamen Erfolge.

Der Anfang: KI-Briefing mit dem Zukunftszentrum Süd

Tagung beim Zukunftszentrum

Firmen, deren Kerngeschäft Computer und IT sind, lassen sich oft nicht gerne belehren, was den technischen Fortschritt angeht. Und so waren auch wir erst einmal etwas skeptisch, was das Angebot für ein KI-Briefing des Zukunftszentrums Süd anging. Ist doch eigentlich alles selbsterklärend, dachten wir, und gaben fast schon ungern, unsere internen Abläufe detailliert preis. Doch genau dieser Einstieg erwies sich als wertvoll: In mehreren Workshops mit unseren Beratern Ursula Pähler und Markus Eider fanden wir den kritischen Blick für unsere internen Abläufe wieder, konnten uns reflektieren und neue Impulse gewinnen.

Der externe Blick half uns, die Potenziale von KI-gestützten Lösungen besser zu erkennen und erste Ideen für effizientere Prozesse zu entwickeln. In mehreren Workshops – sowohl online als auch vor Ort – arbeiteten wir zusammen und merkten schon bald, dass wir nicht nur unsere täglichen Routinen effizienter gestalten können, sondern auch eine gemeinsame Basis entdeckten: den Fokus auf Nachhaltigkeit und den sinnvollen Einsatz von KI – getragen von einer partnerschaftlichen und sympathischen Zusammenarbeit.

Fortschritt und Nachhaltigkeit im Einklang

Uns war schon lange klar: Technischer Fortschritt und Nachhaltigkeit schließen sich nicht aus – im Gegenteil, sie verstärken einander. Unser Kerngeschäft, das IT-Remarketing, zeigt dies besonders deutlich: Durch die professionelle Aufarbeitung gebrauchter Hardware verlängern wir Lebenszyklen, reduzieren Elektroschrott und schaffen gleichzeitig Zugang zu moderner Technologie.

Doch auch außerhalb der IT-Branche gibt es zahlreiche Beispiele, wie Innovation und Verantwortung Hand in Hand gehen können. In der Bauwirtschaft etwa ermöglichen neue Materialien wie recycelter Beton ressourcenschonendes Bauen, während in der Landwirtschaft digitale Sensorik hilft, Wasser und Dünger präziser einzusetzen. Solche Ansätze verdeutlichen: Nachhaltigkeit ist kein Verzicht, sondern ein Gewinn – für Unternehmen, Umwelt und Gesellschaft gleichermaßen.

Einladung zur Jahrestagung der Zukunftszentren

Tagung beim Zukunftszentrum

Unser persönlicher Höhepunkt der Zusammenarbeit folgte im November 2025: die Einladung zur Jahrestagung der Zukunftszentren. Beflügelt durch viele neue Ideen war dies eine wunderbare Gelegenheit, unser Geschäftsmodell einem breiten Publikum vorzustellen und zu zeigen, wie nachhaltiges IT-Remarketing und digitale Transformation zusammenwirken.

Das Event fand am 12.11.2025 in Leipzig statt. Alle insgesamt 14 Zukunftszentren tagten in diesem Jahr im „Zeichen der Nachhaltigkeit“. Schon beim Betreten der Location, war eine angenehme, kraftvolle Atmosphäre spürbar. Das Ambiente sowie die Teilnehmer zeigten sich offen, modern und geprägt von echtem Interesse am Fokusthema. Viele inspirierende Vorträge und der Austausch mit den anderen Firmen machten schnell deutlich: Nachhaltigkeit ist längst kein Randthema mehr, sondern ein zentraler Bestandteil wirtschaftlicher Zukunftsfähigkeit.

Besonders gefallen hat uns, dass Umweltschutz im Gesamtprogramm nicht nur als ökologischer Aspekt verstanden, sondern dreiteilig betrachtet wurde: ökonomisch, ökologisch und sozial. Diese ganzheitliche Sichtweise hat die Diskussionen bereichert und gezeigt, dass nachhaltiges Handeln immer mehrere Dimensionen umfasst – und jeder seine Stärken daher auch besonders miteinbringen kann.

Nachhaltigkeit im Fokus: IT-Refurbishing als gelebte Praxis

Tagung beim Zukunftszentrum

Diese Betrachtung bildet für uns die perfekte Brücke zu unserem eigenen Geschäftsmodell. Denn IT-Remarketing vereint genau diese Dimensionen und macht es für Großunternehmen, KMUs oder auch Privatpersonen aus vielerlei Hinsicht attraktiv: So werden Ressourcen geschont, Elektroschrott reduziert und Kosten eingespart bzw. wertvolle Zusatzerlöse erzielt. Neben wirtschaftlichen Vorteilen, sind vor allem auch verantwortungsvolle Unternehmenskulturen und das Ziel, mit gutem Beispiel voranzugehen, wesentliche Aspekte, die die Kreislaufwirtschaft ankurbeln.

In unserem Vortrag haben wir diese Vielschichtigkeit sichtbar gemacht und die Vorteile für Unternehmen aufgezeigt, die es bringt, entweder seine gebrauchte Hardware zu veräußern oder selbst auf wiederaufbereitete PCs, Notebooks oder Server zu setzen. Von der sicheren Datenlöschung, kostengünstiger IT-Beschaffung und dem Generieren von wertvollen Zusatzerlösen durch die IT-Vermarktung gab es für viele Teilnehmer einige Aha-Erlebnisse.

Dabei standen unsere modularen Prozesse und Dienstleistungen im Fokus – denn nicht nur die revisionssichere Datenlöschung ist für viele Unternehmen eine Herausforderung, sondern auch viel banalere Themen, z. B. wie man einen Netzwerkschrank aus dem dritten Stock ohne Aufzug bekommt. Die Resonanz war durchweg positiv: Viele Teilnehmende zeigten sich überrascht, dass wir bereits seit 2003 konsequent auf nachhaltige IT-Aufarbeitung setzen, und wir haben gemerkt, dass die anderen Eventteilnehmer, wirklich aufgeschlossen und an der Geschichte unseres Unternehmens interessiert sind.

Besonders wertvoll war die Erkenntnis, dass Refurbishing im Kontext von KI und Digitalisierung eine echte Chance bietet: Es erleichtert den Einstieg in moderne Technologien und schafft für KMUs einen greifbaren Mehrwert. Profi-Hardware ist im wiederaufbereiteten Zustand auch für Start-ups oder Kleinstfirmen realisierbar, und besonders wichtig war auch, dass das Thema dadurch nahbar wurde. Die vermeintliche Komplexität von IT-Refurbishing löste sich auf und zeigte sich als pragmatische, leicht verständliche Lösung, die für jedes Unternehmen greifbar ist – wenn man einen guten Partner an der Seite hat.

Neue Ideen, praktische Ansätze

Mindestens ebenso wertvoll, wie unser Konzept vermitteln zu dürfen, war der Austausch und Input mit und durch die anderen Teilnehmenden. Besonders die Keynote von Frank Eilers blieb uns im Gedächtnis: Sein Appell, zunächst unnötige Arbeiten auszusortieren, bevor man jeden Schritt mit KI automatisiert, war ein Denkanstoß, den wir direkt auf unsere eigenen Abläufe übertragen konnten.

Auch der Vortrag von Sascha Richter von der GEMES GreNoWaTec GmbH sowie die Präsentation der Tischlerei Hillger & Söhne GmbH zeigten eindrucksvoll, wie vielfältig Nachhaltigkeit gelebt werden kann. Im Gespräch mit diesen Unternehmen entdeckten wir spannende Gemeinsamkeiten und nahmen konkrete Best Practices mit – etwa die Idee regelmäßiger Meetings, um alle Mitarbeitenden mitzunehmen und Veränderungen gemeinsam zu gestalten.

Dieser offene Austausch hat uns gezeigt, dass auch wir uns weiterentwickeln können, indem wir von den Erfahrungen anderer lernen und unsere eigenen Ansätze kontinuierlich reflektieren.

Unser Fazit:

Die Jahrestagung hat uns gezeigt, wie wichtig es ist, Nachhaltigkeit und digitale Transformation nicht getrennt zu denken, sondern als gemeinsame Chance für den Mittelstand zu begreifen. Für Serverando war es eine besondere Erfahrung, unser Geschäftsmodell vor einem breiten Publikum präsentieren zu dürfen und dabei wertvolle Impulse aus anderen Branchen mitzunehmen.

Wir bedanken uns herzlich beim Zukunftszentrum Süd sowie bei unseren Coaches Ursula Pähler und Markus Eider für die konstruktive Zusammenarbeit und die Möglichkeit, Teil dieses inspirierenden Programms zu sein. Die gewonnenen Eindrücke bestärken uns darin, unseren Weg konsequent weiterzugehen – mit nachhaltigem IT-Remarketing, dem Einsatz von KI und dem offenen Austausch mit anderen Unternehmen. Wir freuen uns darauf, auch künftig gemeinsam mit den Zukunftszentren neue Ideen zu entwickeln und die Zukunft verantwortungsvoll zu gestalten.

Auf der Website des Zukunftszentrum Süds finden Sie den Beitrag von Markus Eider über die gemeinsame Zusammenarbeit.

Autor
Regina Seisenberger
Datum
04.12.2025
Tags
nachhaltig
refurbished
KI
Zukunft