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Günstig, nachhaltig & realisierbar – Warum Schulen auf refurbished IT setzen sollten

E-Learning, online Unterricht, Homeschooling, Datensicherheit – diese Schlagwörter sind spätestens seitdem „Digital-Booster“ Corona auch an unseren Schulen in aller Munde. Viele Lehrstätten standen plötzlich vor gewaltigen technischen Herausforderungen und mussten ihre interne Hardware aufrüsten. Das kostet nicht nur Geld, sondern auch Zeit und Mühe. Mittlerweile steigen die Anforderungen an die Schul-IT stetig weiter: denn das Lernen & Arbeiten soll zeitgemäßer und zukunftsorientiert stattfinden. Auch der richtige Umgang mit den heutigen Medien soll besser vermittelt werden. Je nach den Wünschen und Bedürfnissen der jeweiligen Bildungsstätte, Lernen- und Lehrender, müssen unzählige Client-Geräte angeschafft und die komplette schulische IT-Landschaft mit ausgebaut werden. Kosten über Kosten – und das in der heutigen Zeit. In unserem Blogbeitrag informieren wir Sie, wie Sie sich als Lehranstalt nicht nur eine sichere, sondern auch kostengünstige IT-Umgebung aufbauen können und welche Rolle dabei sogenannte „refurbished Hardware“ spielt.

Die Schulen von morgen

Erinnern Sie sich noch an Ihre Schulzeit? Sicherlich ja. Aber hatten Sie auch Informatikunterricht? Wurden Sie über die Funktionen und den Aufbau eines Computers aufgeklärt? Haben Sie die „10-Finger-Schreibmethode“ gelernt? Und wie gut waren Ihre Microsoft Word und Excel Kenntnisse, als Sie ins Berufsleben eingestiegen sind? „IT-Unterricht“ ist nach wie vor ein Fach, dass nicht in allen Bundesländern gelehrt wird. Eigentlich unverständlich, denn über 50 % der derzeitigen Arbeiter in Deutschland – fast 15 Millionen Bürger – arbeiten in Büros.

Laut einem Artikel des „Handelsblattes“ bleibt der Informatikunterricht trotz des – zumindest in Hessen – eingeführten Schulfachs „Digitale Welt“ eher noch Ausnahme. Lediglich im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern sei das Schulfach für alle Jahrgangsstufen ab der 5. Klasse ein Pflichtfach. Bremen und Hessen haben weiterhin jedoch kein Angebot für IT-Unterricht im Pflichtlehrplan der Sekundarstufe 1. In Bayern besteht dies für einzelne Jahrgangsstufen ab der 5. Klasse – trotzdem ist die Lehre mit dem Umgang von EDV und Medien nach wie vor „Mangelware“ in Deutschland.

Laut Bayerischem Staatsministerium soll sich das nun aber ändern: Im Pilotversuch „Digitale Schule der Zukunft“ soll Schülern und Schülerinnen künftig auf eine modernere Weise der Unterrichtsstoff nahegebracht werden. Mobile Endgeräte wie Tablets, Notebooks oder Convertibles dienen dann nicht nur einer verständlichen Veranschaulichung der Lerninhalte, sondern sollen auch den Spaß am Lernen fördern. Ziel ist, dass die „digitalen Werkzeuge“ auch im häuslichen Umfeld sinnvoll, produktiv und verantwortungsbewusst genutzt werden und ein besseres Verständnis für die Medien gefördert wird. Gewünscht ist zudem, dass Eltern und Schule eine bestärkte Erziehungspartnerschaft eingehen.

In einer von sozialen Medien dominierten Welt ein wohl wichtiger Schritt Richtung Zukunft – denn im Internet lauern auch Gefahren für Kinder und Teenager – genau wie für uns Erwachsene. Ein „Aufwachsen“ mit den Medien garantiert dabei noch lange nicht, dass Risikoquellen von unserer Jugend auch als solche erkannt werden. Viel wichtiger ist, dass junge Menschen über unsere digitale Welt aufgeklärt sind und auch im schulischen Rahmen Informationen darüber erhalten. Denn das kann auch später im Berufsleben nur von Vorteil sein. Schließlich setzten die meisten Arbeitgeber einen sicheren Umgang mit dem PC und gängigen Office-Programmen voraus.

Knappes Budget = geringe Sicherheit?

Zukunftsorientiertes Denken und das Lernen durch und Lehren über unsere digitale Welt sollte längst ein Muss an Schulen in der heutigen Zeit sein. Denn wie wir die vergangenen zwei Jahren am eigenen Leib erfahren mussten, gibt es einige Faktoren, weshalb am Unterricht teilnehmen auch von zu Hause aus möglich sein sollte. Umweltkatastrophen, Pandemien oder andere extreme Bedingungen, die uns Menschen in den eigenen vier Wänden gebunden halten, können teilweise über Monate – oder wie zuletzt Jahre – anhalten. Durch „Homeschooling“ wird so nicht nur der Lehrplan umgesetzt, sondern die Kinder und Jugendlichen besitzen auch weiterhin sozialen Kontakt – wenn auch nur digital.

Wer nun denkt, es ist getan, wenn eine Bildungseinrichtung 20 – 30 Computer zur Verfügung stellt, irrt gewaltig. Denn nicht nur unsere Forderungen an die IT-Hardware werden immer anspruchsvoller – auch die Gefahren von Außerhalb (z. B. Hackerangriffe) laufend präsenter. Hier eine kurze Übersicht mit Beispielen, welche Erwartungen an die interne IT bestehen und welche Punkte diese abdecken kann bzw. soll:

Interne Arbeitsplatzsysteme

  • Ausstattung von PC-Räumen und „digitalen Klassenzimmern“ (Feststehende Endgeräte wie PCs, Monitore, All-in-One-Geräte oder mobile Endgeräte wie Notebooks, Convertibles und Tablets)
  • Präsentationsmedien wie Smartboard, Beamer, Dokumentenscanner
  • Betriebssysteme (Windows oder Linux) und Software, wie Virenschutz, Mediaplayer, Programmen, die zum Lernen / Arbeiten genutzt werden
  • Backup-Lösungen für alle einzelnen Arbeitsplätze
  • „Informations-Desk“ für Schüler, Lehrer und ggf. Besucher
  • Drucker- und Kopiergeräte

Webplattform

  • Datenbank mit Weboberfläche für Lehrer, Schüler und Eltern (mit unterschiedlichen Zugriffsrechten, Bearbeitungsrechten & Funktionen)
  • Intranet
  • Website / Online-Auftritt der Bildungseinrichtung
  • Lernplattform für Online-Unterricht
  • Soziale Plattform zum Kommunikationsaustausch
  • Mailing-Programm für Newsletter (z. B. Einladung zum Elternabend / zu Schulveranstaltungen)
  • Interne Informations-Plattformen („Wiki“) für bestimmte Fächer, Projekte oder Arbeitsgruppen
  • Webbasierte Kalender für Gruppen oder Einzelpersonen
  • Backup-Lösungen zur Sicherung der Online-Daten

Schul-Netzwerk

  • LAN- und WLAN-Netzwerk für alle Klassenzimmer und Verwaltungsräume, ggf. mit Gastzugängen und unterschiedlichen Netzwerknamen und Blacklist-Funktionen
  • Server mit unterschiedlichen Nutzungen (z. B. Webserver, DNS-Server, Dateiserver, Terminalserver, Proxyserver, Mailserver) 
  • Netzwerksicherheit durch Firewall und VPN-Tunnel
  • Backup-Lösungen (intern & extern, ggf. Cloud-Datensicherung)
  • Managementlösung und Netzwerküberwachung (z. B. defekte Komponenten, Aktivität der sich im Netzwerk befindlichen Client-Geräte, Software-Updates)
  • Telekommunikation- und Internet
  • Interne Netzwerkkommunikation (Switches, Hubs)
  • Netzwerkdrucker
  • Videoüberwachung und Speicherung (z. B. WLAN-Kameras)

Sonstige Ansprüche / Individuelle Bedürfnisse

  • Qualitativ hochwertige Hardware namhafter Hersteller (wie z. B. DELL, HP, Lenovo, Fujitsu)
  • Highend-Hardware aus dem Profibereich
  • Hardware, die technisch auf einem aktuellen Stand ist
  • Effiziente und kostengünstige Systeme
  • Robustheit
  • Platzsparende, kompakte Geräte
  • Einfache Benutzeroberfläche
  • Wartungsfreundliche Systeme (ggf. werkzeugloser Zugang zu Systemkomponenten)
  • Modernes, zeitloses Design
  • Fokus auf Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit
Um eine funktionierende IT-Infrastruktur aufzubauen, reicht es deshalb nicht, nur einen „Computerraum“ zur Verfügung zu stellen. Es bedarf an einer modernen und sicheren IT-Lösung – vor allem auch für das Homeschooling. Das heißt, es muss eine IT-Landschaft mit Servern und Storage-Geräten, einer Firewall, einem Router, Backup-Systemen und Client-Geräten aufgebaut werden. Zudem natürlich Geräte, die der internen und externen Kommunikation dienen (z. B. Switches, Hubs, Telekommunikationsgeräte, Fax). Für den Online-Unterricht muss zudem eine Verbindung über VPN gewährleistet sein. Wie das Grundprinzip zum Aufbau eines internen Netzwerks aussieht und welchen Vorteil Sie mit einem eigenen Server haben, erfahren Sie in einem unserer vorherigen Blogbeiträge: „Serverkaufberater: Tipps und Informationen für Ihr Unternehmen
Je hochwertiger die Hardware ist, desto mehr schlägt sich das leider auch im Preis nieder. Vor allem bei den Geräten, die zur Datensicherung dienen und den unterbrechungsfreien Betrieb des Netzwerks garantieren, sollte jedoch nicht gespart werden – andernfalls kann dies schnell fatale Folgen haben. Setzen Sie bei Komponenten wie Servern, Storage- und Netzwerkgeräten sowie bei Firewall und Router nur auf langlebige Hardware, die für den Profibereich konzipiert wurde. Abschläge bei der Qualität der IT-Geräte zu machen, kann sich auch auf die Sicherheit im Netzwerk auswirken. Viel schlauer ist hier der Einsatz von wiederaufbereiteter Hardware.

Kostengünstig, realisierbar, frei konfigurierbar – das ist Refurbished-IT

Bewährte Geräte namhafter Hersteller (wie beispielsweise die HP ProLiant oder DELL PowerEdge Serie) bieten eine hohe Zuverlässigkeit und eine geringe Ausfallgefahr. Die Parts (wie Arbeitsspeicher, CPU, Festplatten und Netzteile) sind einfach zugänglich und lassen sich schnell und unkompliziert austauschen – auch bei einem Ausfall einer Komponente besteht somit kein hoher Wartungsaufwand.

Die Bauteile selbst wurden für den Profi- bzw. Highend-Bereich gebaut. Sie halten ganz anderen Belastungen stand, als beispielsweise Festplatten oder Lüfter aus dem Consumer-Bereich. Sinnvoll, da Server und Storage-Geräte in der Regel nicht abgeschaltet werden und einem Dauerbetrieb ausgesetzt sind. Zudem sind die Systeme auf Redundanz ausgelegt, das heißt, sollte eine Komponente (z. B. Lüfter, Festplatte, Netzteil) ausfallen, läuft der Server trotzdem weiter – ohne Komplettausfall oder Datenverlust.

Wer nun aber denkt, Sicherheit besteht nur, wenn das Gerät nagelneu ist, fehlt. Denn Profi-Server wurden auf eine lange Lebensdauer ausgelegt. Man sollte nur darauf achten, dass sich die Systeme auf einem aktuellen Stand der Technik befinden – und das ist in den meisten Fällen auch noch nach 3, 5 oder sogar 7 Jahren gegeben. Die technischen Möglichkeiten der Server wachsen weitaus schneller, wie es die Anforderungen der meisten Firmen und Einrichtungen tun. Sie werden somit meist von den Nutzern gar nicht komplett ausgeschöpft.

Der Einsatz von „refurbished Hardware“ (Geräte, die professionell getestet, gereinigt und wiederaufbereitet wurden) bietet auch einen weiteren Vorteil: Anders als bei Neuware können Systeme und Komponenten auf deren Funktion getestet werden. Besser noch: Die Hardware war bereits zuverlässig in Betrieb – Produktionsfehler sind somit ausgeschlossen. Der wohl größte Anreiz besteht auch darin, weil die Geräte genau nach den Wünschen und Anforderungen des Kunden konfiguriert werden können – und das zu wesentlich günstigeren Preisen und ohne lange Wartezeit.

Vor allem Schulen und Universitäten, denen ein geringes Budget vorgegeben wird, können von dieser Eigenschaft profitieren. Denn Sie erhalten zuverlässige, qualitativ hochwertige Profigeräte namhafter Hersteller zu herausragend günstigen Preisen. „Refurbished Hardware“ ist längst kein Trend mehr, sondern ein Konzept, das sich nachhaltig bewährt hat. Was bei der Hardware funktioniert, funktioniert auch bei der Software.

Warum neu kaufen, wenn es diese auch gebraucht zu erwerben gibt? Software nutzt sich nicht ab oder „verschlechtert“ sich – denn es geht hier um kein physisches Produkt, sondern um ein Nutzungsrecht. Der Zweitkäufer erhält dabei dieselbe Qualität, Sicherheit und dieselben Rechte und Features wie der Erstkäufer. Unser breites Sortiment umfasst nicht nur Server Lizenzen, sondern auch Betriebssysteme (Microsoft Windows / Windows Server), Büroanwendungen und User CALs / Zugriffslizenzen.

3-2-1: Datensicherheit

Sparen Sie durch den Kauf von hochwertigen, top wiederaufbereiteten Servern und anderen Hardwarekomponenten und indem Sie auf gebrauchter Software setzen – da diese keine „Abnutzungserscheinungen“ aufweisen kann. Sparen Sie nicht bei der Realisierung eines durchdachten und sicheren Backup-Konzepts.

Denn nicht nur die ständige Verfügbarkeit der Daten ist für Schulen von enormer Bedeutung, sondern auch, dass diese vertraulichen und höchst sensiblen Informationen auch digital optimal geschützt sind. Zur Datensicherheit an Schulen erfordert es sowohl technische als auch organisatorische Maßnahmen, um den höchstmöglichen Sicherheitsrahmen festzulegen. Ein IT-Administrator ist an den meisten Schulen leider nur ein Wunschgedanke. So sind Schulleitung und -verwaltung, Lehrer, Schüler und Eltern selbst/mit gefragt, wenn es um das Thema Datenschutz geht.

Wir haben hier einige nützliche Tipps für Sie zusammengestellt:

Tipps für mehr Datensicherheit an Schulen

  • Saubere IT-Infrastruktur aufbauen
    Nutzen Sie nur hochwertige Geräte, die auch für den Profibereich gedacht sind. Realisierbare Preise erhalten Sie, indem Sie auf professionell wiederaufbereitete Hardware und gebrauchte Software setzen. Neben den Client-Geräten benötigen Sie auch eine Firewall, Router, Server, Storage-Geräte für ein Backup, Drucker, Switche/Hubs, Telefonie- und Fax-Geräte.

  • Sichere Backups erstellen
    Am besten nach der „3-2-1-Regel“. Diese besagt, dass mindestens drei Datenkopien bestehen müssen. Zwei davon sollten sich auf unterschiedlichen Medien (z. B. NAS-System, Storage-Server) im Haus und eine davon an einem externen Standort befinden (z. B. in einer Cloud oder auf Festplatten, Bändern an einer sicheren Lagerstelle). Neben Angriffen von Cyberkriminellen bestehen auch noch andere Risiken, die der Datensicherung schaden können: Denken Sie auch an Brände oder Wasserschäden.

  • Sorgen Sie für Verantwortlichkeiten
    Auch wenn Sie keinen IT-Administrator im Haus haben – welcher Mitarbeiter ist IT-affin und kann sich im Ernstfall um eine „Schadensbegrenzung“ kümmern? Übertragen Sie diese Verantwortung auf die jeweiligen Einzelpersonen und denken Sie auch an „personelle Backups“ falls ein Mitarbeiter erkrankt oder im Urlaub ist.

  • Gesundes Misstrauen an den Tag legen
    Ein gewisses Misstrauen und ein gesunder Menschenverstand sind ebenso wichtig, wie professionelle Hardware und zuverlässige Security-Software.

  • Regelmäßiges Informieren und Weiterbilden
    Informieren Sie sich regelmäßig über IT-Sicherheits- und Datenschutz-Themen. Wer auf dem aktuellen Stand ist, weiß auch, wie die neusten Hackermethoden aussehen und ist vorgewarnt. Teilen Sie dieses Wissen auch mit Ihren Verwaltungsangestellten, Lehrern, Schülern und Erziehungsberechtigten (z. B. durch Handouts, Newsletter oder Lerngruppen). Klären Sie über die Maschen von Cyberkriminellen und Themen wie „Phishing-Mails“ oder „Social Hacking“ auf. Seien Sie sich bewusst, dass Angriffe nicht nur online erfolgen können – sondern auch durch Abfragen personenbezogener Daten am Telefon.

    Was versteht man überhaupt unter personenbezogenen Daten? Dies haben wir Ihnen in unserem Beitrag „Das Thema mit den Daten…“ zusammengefasst. Mehr Informationen zum Thema Social Hacking & Phishing erhalten Sie auch in unserem Blogbeitrag: Social Engineering

  • Nutzungsbedingungen festlegen
    Legen Sie für Ihre Mitarbeiter und auch für die Schüler klare Nutzungsbedingungen und -rechte fest. Geben Sie zudem auch vor, welche Programme installiert werden dürfen, um zu verhindern, dass Schadsoftware auf das Gerät gelangt.

  • Sperren Sie den Zugang zu bestimmten Seiten
    z. B. über einen Content-Filter, um zu verhindern, dass die Schüler auf Webseiten mit jugendgefährdendem Inhalt gelangen

  • WLAN-Unterteilung
    Gliedern Sie das WLAN-Netz in verschiedene Teilnetze, z. B. für die Verwaltung, für Lehrer, für Schüler und erstellen Sie auch einen Gastmodus – Sie können dabei auch Zugriffsrechte vergeben, die Nutzung zeitlich beschränken oder die Geschwindigkeit drosseln

  • Server-Segmentierung
    Damit bei einem Ausfall nicht gleich mehrere Bereiche betroffen sind, lohnt sich eine Server-Segmentierung. Richten Sie einen Web-Server ein, dessen Dienst nur darin besteht, die Lernplattformen bereitzustellen, einen E-Mail-Server, der ausschließlich für diesen Kommunikationsweg bereitsteht, unterschiedliche Datenserver für Lehrer, Schüler und sensible Daten, dessen Zugang nur von Verwaltungsmitarbeitern genutzt werden kann.

  • Nutzen Sie sichere Passwörter
    Erstellen Sie Passwortphrasen und nutzen Sie für jeden Account ein anderes Passwort – andernfalls öffnen Sie Hackern mit nur einem Keyword gleich mehrere Türen. Tipps zu sicheren Passwörtern erhalten Sie in unserem Blogbeitrag: Mindestens 8 Zeichen, 1x Großbuchstabe & 1x Sonderzeichen. Achten Sie auch darauf, dass sich Ihre Mitarbeiter an ihre Vorgaben zu sicheren Passwörtern halten (keine Post-its am Bildschirm), genauso wie die Schüler.

  • Nutzen Sie die Zwei-Faktor-Anmeldung
    Neben einem Passwort wird beim Login z. B. auch noch ein Einmal-Code abgefragt, der über eine App auf das Smartphone gesendet wird. Die Anmeldung dauert so zwar etwas länger, ist aber wesentlich schwieriger für Hacker „knackbar“. Zumindest für Konten, die höchste Sicherheit verlangen (wie Online-Banking, E-Mail-Postfächer), sollte diese Art der Anmeldung eingerichtet werden.

  • Sichere Verbindung
    Achten Sie darauf, dass sich sowohl Lehrer als auch Schüler für das Homeschooling via VPN-Tunnel einloggen. Auch Verwaltungsmitarbeiter, die im Homeoffice arbeiten, sollten den Zugang zum Netzwerk nur über eine sichere Verbindung erhalten. Siehe dazu auch unseren Blogbeitrag: „Arbeitsplatz 2.0: Daten-GAU im Home-Office?

  • Security-Software nutzen
    So schützen Sie sich vor Schadsoftware und einem unerlaubten Zugriff Dritter.

  • Regelmäßige Updates
    Führen Sie regelmäßige Updates für Ihre Hard- und Software durch – erinnern Sie auch Ihre Kollegschaft und die Schüler daran. So geben Sie Hackern weniger Einfallspunkte.

  • Verantwortungsbewusstsein sichern
    Geben Sie vor allem den Schülern ein gewisses Verantwortungsgefühl für die IT-Sicherheit an die Hand. Auch Erziehungsberechtigte, Geschwister und Bezugspersonen sollen über die „Gefahren“ im Internet informiert werden. Sorgen Sie dafür, dass die Kinder und Jugendlichen „Experten“ darin werden, wie man sich sicher im Internet bewegt und dieses Wissen selbstbewusst und gerne weitergeben. Denn auch im heimischen WLAN können sich Hacker einklinken – und die Geräte werden dann wieder in der internen Schul-IT genutzt.

  • Notfallpläne ausarbeiten
    Wie sollen die Schüler reagieren, wenn Sie eine Phishingmail erkannt haben? Was muss unternommen werden, wenn auf einen schädlichen Link geklickt oder ein infizierter E-Mail-Anhang geöffnet wurde? Wie reagiert man, wenn ein PC befallen ist und nun Lösegeld gefordert wird? Halten Sie Pläne und Lösungen für bestimmte Gegebenheiten zentral fest und informieren Sie die verantwortlichen Lehrkräfte, wie Sie sich in solchen Situationen verhalten sollen, um den Schaden möglichst gering zu halten.

  • IT-Security auch im Urlaub & bei Abwesenheit
    Geben Sie allen Personen, die in jeglicher Form Zugriff auf das Schulnetzwerk haben, auch einen „Fahrplan“ für Urlaub, Ferien und sonstige Abwesenheiten an die Hand. Wie soll der Arbeitsplatz vor Ort aussehen (z. B. abgesperrte Büroschränke, keine Dokumente mit sensiblen Inhalten offen zugänglich)? Welche Sicherheitslücken sollten im heimischen WLAN bei Abwesenheit geschlossen werden? Welche Fallen können während dem Urlaub zuschnappen? Und welche Maßnahmen sollten vor der Rückkehr getroffen werden (z. B. Passwörter ändern, Malware-Check, Erstellen von Backups)? Verschärfen Sie den Sicherheitsgedanken auch, wenn sich Schüler und das Lehrerkollegium in scheinbar „sicheren“ Umgebungen befinden. Mehr Tipps dazu erhalten Sie in unserem vorherigen Blogbeitrag: „IT-Sicherheit im Urlaub: Weil Hacker keine Ferien machen

  • Unterstützung von Außerhalb
    Schwerwiegende DDoS-Angriffe sind auch von guten Firewalls und Gateways nicht einfach zu erkennen und abzuwehren. Greifen Sie zur Abwehr solcher Attacken auf die Expertise von Spezialisten zurück und wenden Sie sich an das IT-Sicherheitsunternehmen Ihres Vertrauens.

Unser Service für Schulen und Behörden – werden Sie Serverando-Partner

Nicht nur, dass wir Sie regelmäßig mit wichtigen News und Wissen zum Thema IT und Technik versorgen: Wir sind auch Ihr Ansprechpartner, wenn es um den Einsatz und den Rückkauf von gebraucht IT geht. Für Bildungsstätten und öffentliche Einrichtungen bieten wir zudem noch erstklassige Sonderkonditionen, wie Kauf auf Rechnung, exklusive Rabatte und besonderen After-Sale-Support wie Vorabaustausch.

Unsere Ansprechpartner betreuen Sie persönlich und kompetent, führen Bedarfsermittlungen für Sie durch und beraten Sie beim Kauf Ihrer EDV-Ausstattung. Ihre konfigurierte Wunschhardware wird in unserem hauseigenen Technik Center („ETA-C“ = Erase, Test & Audit Center) für Sie zusammengestellt und vor Auslieferung selbstverständlich noch einmal auf Funktion hin getestet. Neben unserem breiten Portfolio an Servern, Storagesystemen und Ersatzteilen für diese, bieten wir Ihnen auch Netzwerkkomponenten (z. B. Switche, 19“-Zubehör), Office-Geräte (wie PCs, Laptops, Drucker und Tablets) und auch passende Software dazu an.

Von Server-Software über Betriebssysteme für Computer & Co., Büroanwendungen (wie Adobe Creative Suite oder Microsoft Office), bieten wir Ihnen auch Server Lizenzen und User CALs an – Kaufberatung natürlich inklusive. Unser starker und kompetenter Partner in Sachen gebrauchte Software ist absoluter Experte auf seinem Gebiet und betreut Sie gerne persönlich bei allen Software-Fragen. Der Vorteil für Sie: Möchten Sie ein Serversystem und passende Software erwerben, müssen Sie nicht bei verschiedenen Firmen „anklopfen“, sondern erhalten ein „Allround-Angebot“ für Ihre neue IT-Anschaffung.

Für Kunden aus dem Raum Regensburg bzw. Oberpfalz bieten wir zudem über ein Partnerunternehmen auch eine externe IT-Betreuung an. Zu den Service-Leistungen gehören z. B. Einrichtung und Betreuung von Servern und Clientgeräten, Planung, Verkabelung, Betreuung und Wartung der Netzinfrastruktur, Reparaturservice diverser Hardwarekomponenten, Telefonie-Lösungen und Beratung & Schulung bei IT/EDV-Themen. Sprechen Sie uns diesbezüglich gerne persönlich an – Sie erreichen uns via Telefon, E-Mail, Chat, Kontaktformular oder über unsere Social-Media-Kanäle. Wählen Sie einfach den für Sie bequemsten Weg aus.

Aber nicht nur das: Wir geben auch Schülerinnen und Schülern, Studierenden und Lehrkräften individuelle Rabatte. Denn mit dem E-Learning kommen nicht nur erhöhte Kosten auf die Bildungseinrichtung zu. Endgeräte müssen durch die Eltern (oder bei Studierenden, durch sich selbst) finanziert werden – das kann schnell teuer werden. Gebrauchte Hardware bildet eine bereits sehr günstige Alternative – bei uns erhalten Lehrende als auch Lernender der Partner-Schule nochmal vergünstigte Konditionen. Kontaktieren Sie uns dazu bitte einfach.

IT-Budget erweitern – Umwelt & Geldbeutel schonen

Als Schule oder öffentliche Einrichtung haben Sie zudem die Möglichkeit, Ihre Alt-IT gewinnbringend an uns zu verkaufen. Denn eine fachgerechte Entsorgung Ihrer ausgemusterten Hardware kann sowohl Zeit als auch Geld und Mühen kosten. Zudem muss gewährleistet werden, dass die Daten, die sich darauf befinden, sicher und unwiderruflich gelöscht wurden.

Oft werden Geräte, die optische Mängel oder lediglich defekte Komponenten (z. B. Mainboard, Festplatte, Arbeitsspeicher) haben, weggeworfen, anstatt, dass man diese repariert. Das ist weder nachhaltig noch besonders wirtschaftlich. Vor allem als öffentliche Einrichtung oder Bildungsstätte sollte mit gutem Beispiel vorangegangen werden: Leisten Sie mit der Rückführung Ihrer gebrauchten IT einen wesentlichen Beitrag zum Thema Nachhaltigkeit – und erweitern Sie dadurch auch Ihr eigenes IT-Budget.

Ob Kirche oder Kommune, Bibliothek oder Behörde, Gemeinde oder Grundschule, Museum, Stadthalle, Universität oder Krankenhaus: Setzen Sie auf einen zuverlässigen Partner, wenn es um die Rückführung Ihrer gebrauchten IT-Hardware geht und profitieren Sie von unserem durchdachten und individuell umsetzbaren Dienstleistungskonzept in Sachen IT-Remarketing.

Wir minimieren Ihren Aufwand und Ihr Risiko – und maximieren Ihr IT-Budget. Von Logistik über Abbau der Geräte bei Ihnen vor Ort, Inventarisierung, Soll-/Ist-Bestand-Abgleichung, Datenlöschung, Datenträgervernichtung, Auditierung bis hin zum Recycling der Geräte, umfasst unser Service-Portfolio das gesamte Spektrum zur Rückführung Ihrer Alt-Hardware – alles aus einer Hand und für Sie transparent und zu jederzeit einsehbar.

Wir haben Ihr Interesse geweckt? Dann fragen Sie gerne nach unserer Dienstleistungs-Broschüre. Über unser online Ankaufsformular können Sie uns einfach und bequem Ihre Ankaufsanfrage senden. Weitere Informationen zum Thema IT-Ankauf erhalten Sie zudem auf unserer Firmenwebsite: https://www.quattrom.de/hardware-ankauf/ und in unserem Blogbeitrag: IT-Ankauf: Ökonomisch und nachhaltig

Datum

12. September 2022

Autor

Regina Seisenberger