Service-Hotline: +49 (0) 9402- 93 8505 0
Service-Hotline: +49 (0) 9402- 93 8505 0

Serverkaufberater: Tipps und Informationen für Ihr Unternehmen

Sie schützen vor Datenverlust, sorgen für einen schnellen Workflow und dienen als zentrale Stelle der Datenspeicherung – klar, die Rede ist hier von Servern. Doch ab wann oder für wen lohnt sich der Einsatz dieser High End Rechenmaschinen? Welche verschiedenen „Serverarten“ und Einsatzmöglichkeiten gibt es? Und auf was müssen Sie beim Kauf eines Servers für Ihr Unternehmen achten? All dies haben wir für Sie in unserem neuen Blogbeitrag zusammengefasst.

Der Server – eine Definition

Anders als bei einem PC, handelt es sich bei einem Server nicht um ein Endgerät, sondern um einen leistungsstarken Rechner, der als zentrale Anlaufstelle im Netzwerk fungiert. Clients nutzen diesen als Ressource – denn über ihn werden nicht nur alle funktionalen Netzdienste (z. B. Datenbanken) bereitgestellt, sondern er dient auch als Datenspeicher und zur Datensicherung. Es gibt hardwarebasierte Server (sogenannte „Hosts“), die im Netzwerk eingebunden sind und softwarebasierte Server, die auf einem Host laufen. Bei den softwarebasierten Servern handelt es sich um Programme, die – je nach Art der Software – Dienste über ein Netzwerk zur Verfügung stellen.

Server sind mit „normalen“ PCs nicht zu vergleichen. Bei ihnen handelt es sich um Hochleistungsrechner, welche ein hohes Maß an Zuverlässigkeit, Performance und Verfügbarkeit voraussetzen. Eine große Anzahl an Nutzern soll nicht nur innerhalb des Unternehmensnetzwerks darauf zugreifen können, sondern auch von außerhalb (z. B. Außendienstmitarbeiter oder Mitarbeiter im Homeoffice). Sie sind zudem auf den Dauerbetrieb ausgelegt, da ein Server in der Regel nicht abgeschaltet wird. Die verbauten Komponenten müssen also einer viel höheren Belastung standhalten als PC- oder Notebook-Parts

Diese High-End-Komponenten sind durch die besondere Verarbeitung und deren hochwertige Materialien natürlich um einiges kostspieliger als Artikel aus dem Consumer-Bereich. Gerade beim „Mittelpunkt der IT-Landschaft“ sollte aber nicht an der Qualität gespart werden – so lohnt es sich vor allem für KMUs auf gebrauchte Hardware namhafter Hersteller zu setzen, da diese um ein Wesentliches günstiger ist, als Neuware.

Diese High-End-Komponenten sind durch die besondere Verarbeitung und deren hochwertige Materialien natürlich um einiges kostspieliger als Artikel aus dem Consumer-Bereich. Gerade beim „Mittelpunkt der IT-Landschaft“ sollte aber nicht an der Qualität gespart werden – so lohnt es sich vor allem für KMUs auf gebrauchte Hardware namhafter Hersteller zu setzen, da diese um ein Wesentliches günstiger ist, als Neuware.

 

Wobei wir schon beim nächsten Punkt wären:

Lohnt sich ein eigener Server für kleine und mittelständische Betriebe überhaupt?

Oder: ab wann macht ein Server „Sinn“? In unserer fortschreitend digitalisierten Welt kommt man kaum mehr um IT-Hardware herum – das geht nicht nur kleinen Unternehmen so, sondern auch Privatpersonen. Je größer die digitalen Anforderungen in einem Betrieb werden, desto sinnvoller kann der Kauf eines eigenen Servers sein. Denn sobald Daten im Firmennetzwerk geteilt werden sollen oder ein Zugriff von außerhalb auf das Netzwerk erforderlich ist, empfiehlt es sich, einen Server anzuschaffen – auch was das Thema Datensicherung betrifft.

Ein Server macht es möglich, unterbrechungsfrei und effizient zu arbeiten. Die Serverdienste werden über der Basis eines Client-Server-Modells zur Verfügung gestellt. So können Endnutzer unabhängig voneinander die Dienste in Anspruch nehmen. Dabei können unterschiedliche Anwendungen auf verschiedenen Rechnern laufen (z. B. E-Mail-Dienst, Datenbanken, Internet- oder Druckdienste). Datenstaus werden vermieden und ein schneller und zuverlässiger Zugriff wird gewährleistet. Fällt ein Client (z. B. Mitarbeiter PC oder Notebook) aus, gehen die zentral auf dem Server gespeicherte Daten nicht verloren.

Zudem kann ein Server als Backup fungieren. Da meist mehrere Festplatten im System laufen, ist es möglich, eine Festplattenspiegelung zu machen. Die Daten einer Festplatte werden 1:1 auf eine zweite Festplatte übertragen – die Spiegelung ist dabei zu jeder Zeit identisch. Fällt eine der beiden Festplatten aus, bleiben die Daten trotzdem erhalten. In Sachen Sicherheit können auch Zugriffsrechte über einen Server vergeben werden. Welcher Client darf Internetdienste nutzen oder welcher Mitarbeiter ist berechtigt, Dateien einzusehen oder zu verändern? All dies kann über jeweilige Freigaben auf dem Server bestimmt werden und trägt zum Datenschutz und zur Datensicherheit bei.

Hosting oder eigener Server – das ist hier die Frage

Cloud-Server, Miet-Server oder eigener Server? Vor dieser Frage stehen viele Start-ups oder Unternehmen, die den Schritt in die Digitalisierung gehen. Bei Cloud- und nicht dedizierten Servern handelt es sich um virtuelle Maschinen, bei denen mehrere Firmen dieselbe Hardware benutzen („Shared Hosting“). Der „Cloud-Server“ hat somit keine physische Basis, sondern besteht in einer virtualisierten Umgebung, welche von einem Hosting-Anbieter verwaltet wird. Der große Vorteil dabei ist, dass sich das Unternehmen nicht um seine Serverlandschaft kümmern muss: Ist mehr Speicherplatz gefragt oder werden mehr Ressourcen des Servers benötigt, können diese schnell und einfach upgegradet werden – dafür steigen selbstverständlich auch die Kosten, die Sie für das Hosting zahlen.

 

Mit einem dedizierten Server, also einem Gerät, dass Sie z. B. mieten oder kaufen, haben Sie allein Anspruch auf die Hardware – was extrem hohe Kosten bedeutet, aber auch den Vorteil, dass Sie eine bessere Performance haben. Auch das Leasen von Servern ist möglich. Hierbei handelt es sich meist um sehr neue Geräte, deren Möglichkeiten (z. B. in Sachen Speicherkapazität) von KMUs meist gar nicht ausgeschöpft werden können. Sie haben zwar die alleinigen Nutzungsrechte für das Gerät, dafür sind Ihre Anforderungen weit unter den Kapazitäten des Servers – was zur Folge haben kann, dass die hohen Kosten der tatsächlichen Nutzung nicht gerecht werden.

 

Eine eigene interne IT-Landschaft mit einem oder mehreren Servern setzt voraus, dass ein interner oder externer IT-Beauftragter zur Verfügung stehen muss, falls es Probleme gibt, eine Netzwerkkomponente gewartet, aufgerüstet oder getauscht werden soll oder Systemeinstellungen vorgenommen werden müssen. Allerdings kann ein eigener Server – nicht nur für KMUs – auch viele Vorzüge für ein Unternehmen haben:

  • Komplette eigene Nutzung / mehr Leistung
    Anders als beim Server-Hosting (Shared Hosting), haben Sie allein Anspruch auf die Hardware – Sie haben so die größtmögliche Serverleistung und beste Performance – die Gefahr einer Überlastung ist geringer und somit auch die Ausfallzeiten.
  • Zentrale im Netzwerk
    Auf dem Server sind alle wichtigen Dateien und Anwendungen abgelegt, er dient als zentraler Anlaufpunkt im eigenen Firmennetzwerk
  • Sie bestimmen, welche Hardware genutzt wird
    Entscheiden Sie sich für hochwertige Markenprodukte und „Main Brands“ der Serverbranche (z. B. HPE, DELL, Lenovo & Fujitsu)
  • Eigene IP-Adresse
    Im schlimmsten Fall wird beim Shared Hosting Ihre eigene Website oder Ihr Online-Shop von Suchmaschinen abgestraft, wenn ein anderer Hosting-Kunde, der denselben Server benutzt, illegale Aktivitäten betreibt – dies kann mit einem eigenen Server und IP-Adresse nicht passieren
  • Hohe Flexibilität
    Von der Konfiguration bis zur Einsatzmöglichkeit des Servers – Sie allein bestimmen, was und wie etwas genutzt wird
  • Datensicherung und Back-up Möglichkeiten
    Ob im „kleinen Rahmen“ mit Festplattenspiegelungen oder einem eigenen Storage: Bauen Sie sich Ihre IT-Landschaft ausfallsicher auf. Zudem haben Sie auch die Möglichkeit, Ihren eigenen Server sicher und redundant zu konfigurieren.
  • Vorausschauend planen
    Mit einem eigenen Server können Sie sich zukunftsorientiert ausstatten: Planen Sie mit Ihrem Unternehmen zu wachsen, sollte ein hohes Maß an Skalierbarkeit vorausgesetzt werden. Dabei können Sie mit einem kostengünstigen Basis-System starten und dieses bedarfsgerecht erweitern.

Server können nicht nur eine Vielzahl verschiedener Dienste zur Verfügung stellen – es kommt beim Kauf auch auf die Umgebung an. Damit sind nicht nur die Räumlichkeiten gemeint, in welchen der Server später einmal stehen soll, sondern auch die IT-Landschaft, in die der Server eingefügt wird. Wie viele Benutzer greifen auf den Server zu, wie viele (verschiedene) Dienste sollen darüber laufen und welche Software soll genutzt werden.

Falls Ihnen kein interner IT-Beauftragter zur Verfügung steht, der weiß, welche Art von Hardware für Ihre Anforderungen benötigt wird, ist es sinnvoll, sich vor dem Kauf von einem IT-Systemhaus beraten zu lassen. Somit lassen sich Fehlinvestitionen und hohe Kosten (z. B. bzgl. Stromverbrauchs) vermeiden.

Die Grundinformation, die Sie vorab zum Kauf eines Servers benötigen, haben wir Ihnen in den nächsten Absätzen zusammengefasst. Vor allem für mittlere bis große Unternehmen ist es dabei wichtig, bestimmte Gesichtspunkte zu berücksichtigen – vor allem was die Ausfallsicherheit, Performance, Skalierbarkeit und Benutzerfreundlichkeit eines Servers angeht. Aber auch, welche Möglichkeiten Sie mit einem eigenen Server haben und welche unterschiedlichen Modelle und Bauformen es gibt.


Welche Arten von Servern gibt es?

Die „Art“ des Servers hängt von seiner Nutzung ab und beschreibt in diesem Fall nicht die Hardware oder Bauform, sondern die Serversoftware. Die Kommunikation von Server und Client hängt dabei vom jeweiligen Dienst und Übertragungsprotokoll ab. Somit ergeben sich verschiedene Typen von Servern:

  • Webserver
    Über einen Webserver werden Webseiten gespeichert, aufbereitet und für Clients oder Suchmaschinen-Crawler bereitgestellt. Der Server existiert dabei virtuell, es ist nicht die Hardware, sondern die Serversoftware gemeint – die Bereitstellung der Website wird als „Hosting“ bezeichnet. Die Kommunikation zwischen dem softwarebasierten Server und dem Client erfolgt mittels HTTP bzw. HTTPs.
  • Datenbankserver
    Durch dieses Programm wird den Clients ermöglicht, auf ein oder mehrere Datenbanksysteme zuzugreifen. Gängig sind z. B. Warenwirtschaftssysteme, CRM-Systeme welche Aufschlüsse zu Kundenbeziehungen geben oder die Online-Shop Verwaltung. Auch ein Rechner, auf dem die Datenbankprogramme abgelegt sind, kann als Datenbankserver bezeichnet werden.
  • Fileserver
    Mit „Fileserver“ ist der Host gemeint, der zur zentralen Sicherung von Daten dient. Vor allem für Unternehmen besteht hier der Nutzen, dass jegliche Clients gleichzeitig über das Netzwerk auf die Dateien zugreifen können. Ein aufwendiges Hin- und Herschicken der Informationen ist somit hinfällig. Da keine lokal geänderten Versionen bestehen, die untergehen oder von Kollegen nicht eingesehen werden können, es dafür aber Möglichkeiten gibt „Vorgängerversionen“ bereitzustellen, besteht ein geringes Risiko an Datenverlust. Zudem lassen sich Back-ups einrichten und Zugriffsrechte vergeben, was für ein hohes Maß an Datensicherheit sorgt. Ein Fileserver basiert auf Windows oder Linux – je nachdem, was sich besser ins (Firmen-)Netzwerk integrieren lässt.
  • Mailserver
    Über einen Mailserver, der aus mehreren Software-Modulen besteht, werden Postfächer zur Verfügung gestellt, über welche E-Mails empfangen, gesendet, weitergeleitet und bereitgestellt werden können.
  • DNS-Server
    „Domänennamenserver“ dienen dazu, einen Hostnamen (wie www.serverando.de) in eine IP-Adresse zu übersetzen. Diese „Namensauflösung“ dient dazu, eine Internetseite im World Wide Web abrufen zu können. Denn anstelle von den Firmen-, Website- oder Online-Shop-Namen der Domain, müssten wir sonst nach langen und nicht einprägsamen Zahlenketten der IP-Adressen suchen.
  • Proxy-Server
    Anfragen weiterleiten und entgegennehmen, Lastenverteilung und Erhöhung der Verfügbarkeit, Zwischenspeichern und filtern von Daten oder das Anonymisieren der Client-IP-Adresse – diese Aufgaben übernimmt ein Proxy-Server. Er ist somit der „Kommunikationsmittelpunkt“ im Rechenzentrum.
  • Gaming Server
    Onlinebasierte Multiplayerspiele laufen über einen Gameserver. Alle User können so synchron auf der sich laufend verändernden, virtuellen Welt spielen. Gaming-Server können über Hostanbieter laufen, man kann sich diesen aber auch selbst zusammenstellen, um z. B. mit einer Gruppe von Freunden zu spielen. Sehr bekannt dafür ist das Sandbox-Spiel „Minecraft“, ein Open-World-Game, in dem man Konstruktionen aus würfelähnlichen Elementen in einer dreidimensionalen Welt erstellen kann.

Wo lassen sich Server einsetzen?

Hier sind wir wieder bei der Serverhardware angelangt – denn nicht jeder Server lässt sich an jedem beliebigen Standort einsetzen. Speziell geht es um die Bauform und die Skalierbarkeit des Rechners. Auch die Betriebsumgebung bringt nicht zu unterschätzende Kaufaspekte mit sich.

Vor allem, wenn der Server direkt im Büro stehen soll, muss darauf geachtet werden, dass dieser einen geräuscharmen Betrieb gewährleistet. Andernfalls kann die Lautstärke der Lüfter die Konzentrationsfähigkeit und somit auch die Produktionsfähigkeit der Mitarbeiter negativ beeinträchtigen. Auch in Sachen Design ist ein platzsparendes, aber dennoch leistungsstarkes System optimal. Sogenannte „Büroserver“ oder „Miniserver“ bietet zum Beispiel HP unter dem Namen „MicroServer“ an.

In Lagerhallen oder Produktionsstätten, also überall dort, wo eine „raue“ Arbeitsumgebung besteht, lohnt es sich lüfterlose Server zu verwenden. Diese sind durch die fehlenden beweglichen Teile schmutz- und staubresistent und arbeiten zudem völlig lautlos. Sie zeichnen sich dazu durch eine geringere Fehleranfälligkeit aus und – falls doch einmal notwendig – eine besondere Wartungsfreundlichkeit. Ihre außerordentliche Zuverlässigkeit und Langlebigkeit zeichnet sich allerdings auch im Preis aus.

Tower vs. Rackserver – einen „Gewinner“ aus diesem Match kann nur die Betriebsumgebung nennen. Denn Tower Server, auch Standalones genannt, sind genauso leistungsstark wie Rackserver. Für kleine Unternehmen oder Außenstellen mit geringem Platz ist ein Tower als Serverlösung meist sinnvoller. Gibt es jedoch konstant wachsende Anforderungen an die interne Firmen-IT und einen Serverraum mit einem oder mehreren Rackschränken, bietet ein Rackserver gegenüber dem Tower einige Vorteile.

So lassen sich die kompakten 19“-Server-Einschübe platzsparend und ordentlich an einer Stelle verstauen. Bestehende IT-Landschaften können einfach und unkompliziert erweitert werden, dabei ist auch die Verkabelung weniger aufwendig und „sauberer“. Entwickelt sich die Größe des Betriebs und somit auch die Anforderungen an das eigene Rechenzentrum weiter, kann ein weiteres Rack in die bestehende Netzwerkkonfiguration eingegliedert werden.

Spezielle Server für den Rackeinbau sind Blade- oder Node-Server. Diese Hochleistungssysteme, die mehrere Server-Blades oder Server-Knoten in einem Chassis beinhalten können, bieten herausragende Performance, Leistung und Managementlösungen auf engstem Raum.

Konfigurationsmöglichkeiten – was steckt drin im Server?

Ist die Umgebung festgelegt, kann die Leistungsanforderung mit der Konfiguration des Servers abgedeckt werden. Dies kann z. B. kinderleicht und schnell mit unserem online Serverkonfigurator geschehen oder auf persönlichem Wege über einen unserer Ansprechpartner im Vertrieb.

Folgende Bauteile können dabei von Ihnen bestimmt werden:

  • Prozessor
  • Arbeitsspeicher
  • Festplatten (HDDs und / oder SSDs)
  • Netzteile
  • RAID-Controller
  • Netzwerkadapter
  • Zubehör (wie z. B. passende LAN- oder SAS-Kabel, optische Laufwerke, Rackmontageschienen und Kabelmanagement-Arme)

Genau wie beim Chassis sollte auch hier auf Parts und Ersatzteile namhafter Hersteller (z. B. Samsung, Hynix, Seagate, Western Digital, Emulex, Hitachi) zurückgegriffen werden. Vor allem bei Festplatten ist es wichtig, keine Bauteile aus dem Consumer-Bereich zu verwenden. Diese halten dem Dauerbetrieb und der somit extremen Belastung weniger stand, als Geräte und Parts aus dem Profibereich.

Die hohen Preise und den extremen Wertverfall für High-End-Neuware können Sie jedoch einfach und clever umgehen, indem Sie auf wiederaufbereitete, hochwertige Gebrauchtware setzen. Sie zeichnet sich dadurch aus, dass Sie um ein Vielfaches günstiger ist, als neue Produkte – zudem war sie bereits zuverlässig im Betrieb, Produktionsfehler sind somit ausgeschlossen.

Auch kleinere und mittelständische Unternehmen können sich somit hochwertige Hardware für Ihre IT-Infrastruktur anschaffen und brauchen keine Abschläge in Sachen Qualität hinnehmen. Aber auch große Unternehmen können von Gebrauchtware profitieren: Fällt z.B. in Ihrem Storage oder Server eine Komponente aus, die der Hersteller nicht mehr liefert, für den Betrieb aber notwendig ist, muss nicht gleich das ganze System ausgetauscht werden. Da wir mit IT-Händlern weltweit vernetzt sind, können wir Ihnen das gewünschte Ersatzteil meist schnell und kostengünstig liefern.

Schema eines Firmennetzwerkes

Firmennetzwerke sind nach einem gewissen Grundprinzip aufgebaut. Wer auf hochwertige Hardware setzt, verringert bereits eine kleine Gefahr, dass Systeme ausfallen. Allein damit ist es aber noch nicht getan. Neben den Servern gibt es weitere wichtige Netzwerkkomponenten, welche alle eine bestimmte Aufgabe in der internen IT übernehmen und für ein reibungsloses Zusammenspiel der einzelnen Stellen sorgen.

Allem voran sollte die Firewall gestellt sein: Sie trennt das interne Netzwerk mit dem World Wide Web und analysiert die ein- und ausgehenden Datenpakete. Erkennt Sie Bedrohungen (z. B. Malware oder Viren) im durchlaufenden Traffic, blockiert Sie diesen und stoppt die Weiterleitung der Daten im Netz. Sie ist eine wichtige Barriere für Hacker und Schadsoftware.

Genauso wichtig, wie Bedrohungen abzuwehren, ist die Sicherheit der Daten im Firmennetzwerk. In kleineren Unternehmen kann dies über eine NAS (z.B. QNAP, Synology) oder einen Storageserver geschehen. Größere Firmen setzen hingegen auf SAN-Storagesysteme z. B. von HPE, Fujitsu, Lenovo oder NetApp. SAN (Storage Area Network) Architekturen werden häufig für geschäftskritische Applikationen eingesetzt, bei denen ein hoher Datendurchsatz und eine Vielzahl an Nutzern besteht.  Auch die „Dinosaurier“ unter den Storagesysteme, die Tape Libraries (Bandbibliotheken) bleiben in unserer durch „Big Data“ gekennzeichneten Welt bestehen. Sie zeichnen sich besonders durch ihre Zuverlässigkeit, Skalierbarkeit und Effizienz aus – große Datenmengen können so ausfallsicher gespeichert werden.


Weitere Informationen zum Thema Datensicherheit und Datenschutz finden Sie in unseren vorherigen Blogbeiträgen:

Beim Serverkauf vor allem zukunftsorientiert denken

Ihr Firmennetzwerk sollte zukünftigen Bedrohungen gewappnet sein, daher muss für ausreichend Sicherheit und funktionierende Backup-Lösungen gesorgt werden. Beim Kauf eines Servers sollten Sie vor allem darauf achten, ob es Erweiterungsmöglichkeiten gibt – schließlich soll Ihr Unternehmen wachsen.

Setzen Sie ein hohes Maß an Skalierbarkeit voraus – wächst Ihr Unternehmen, steigern sich auch die Anforderungen an Ihr internes Netzwerk und somit auch Leistungsanforderungen an den/die Server. Arbeitsspeicher, Festplatten und Prozessoren sollten daher einfach erweitert werden können, damit ein reibungsloser und schneller Ablauf in Ihrer IT-Infrastruktur besteht.

Dichte-optimierte Server z.B. nutzen den begrenzten Platz im Serverraum möglichst effizient aus und tragen dazu bei, die Kosten für die Stromversorgung und Kühlung gering zu halten. Gibt es Engpässe bei den Kapazitäten lassen sie sich einfach erweitern und schnell bereitstellen.

Doch nicht nur in Sachen Hardware lohnt sich ein vorausschauendes Denken: Sollte ein Server wider Erwarten ausfallen, können Sie sich mit optionalen Garantieerweiterungen für diesen Fall absichern. Hierfür stehen Ihnen bei uns im Shop drei Möglichkeiten zur Auswahl (zu finden unter dem Punkt „Service und Software“):

Next Business Day Service
Fällt ein Server oder ein Bauteil aus, kommt am nächsten Werktag ein Techniker zu Ihnen ins Haus und tauscht das defekte Teil oder das komplette Gerät aus.

24/7 Service (4h Reaktionszeit)
Hier erhalten Sie an 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche – also rund um die Uhr – kompetente Hilfe, falls ein Problem vorliegt. Die Reaktionszeit des Service-Partners beträgt dabei nur 4 Stunden.

PickUp and Return
Beim PickUp and Return Service wird der defekte Server abgeholt, repariert oder getauscht und geht im einwandfreien Zustand wieder an Sie zurück.

Mit diesen Optionen können Sie Ihre Serversysteme bis zu 5 Jahre absichern – nicht nur praktisch, sondern auch Zeit und Geld sparend.


Mit „Green IT“ zu mehr Nachhaltigkeit

Ein wichtiger Nebeneffekt, der immer mehr an Bedeutung gewinnt: Mit dem Kauf von gebrauchter Hardware schonen Sie nicht nur Ihren Geldbeutel, sondern leisten auch einen wichtigen Beitrag, in Sachen Umweltschutz. Für die Produktion eines Servers werden wichtige Rohstoffe und Ressourcen verbraucht – dafür erhöht sich der CO2-Ausstoß und somit auch die Treibhausgase die für den Klimawandel sorgen.

Denken Sie nicht nur innerhalb Ihres Unternehmens an die Zukunft, sondern auch an unsere nächsten Generationen. Wir sind heute dafür verantwortlich, in welcher Welt, diese später einmal leben.


Auch zum Thema Nachhaltigkeit und Greenwashing haben wir einen Interessanten Blogbeitrag für Sie: Grün, grün, grün ist mein IT-Equipment: Warum gebraucht nachhaltiger ist 

Datum

16. Mai 2022

Autor

Regina Seisenberger