Server Netzwerkkarten kaufen
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Netzwerkkarten für Server günstig gebraucht kaufen und Kosten sparen
Bei der Konfiguration eines Servers liegt der Fokus meist auf Prozessor, RAM-Modulen oder dem internen Speicher. Dabei spielen auch Komponenten wie Netzwerkkarten eine zentrale Rolle – denn sie entscheiden über die Geschwindigkeit, Stabilität und Flexibilität der Datenübertragung. Und diese ist angesichts der stark wachsenden digitalen Anforderungen in vielen Unternehmen das A und O.
Vor allem für kleine Firmen oder KMUs mit begrenztem Budget ist Hardware aus dem Profibereich jedoch oft nur schwer finanzierbar. Dabei müssen Geräte namhafter Hersteller, die technisch auf einem aktuellen Stand sind, nicht teuer sein: Das „Zauberwort“ heißt refurbished.
Wie auch beim Kauf gebrauchter Server lohnt es sich, auf gebrauchte Netzwerkkarten zu setzen. Denn als attraktive Alternative zur Neuware steht sie dieser in Sachen Qualität und Langlebigkeit auf gleicher Stufe gegenüber – jedoch zu einem vielfach günstigeren Preis. Gebrauchte NICs stammen häufig aus professionellen Serverumgebungen, etwa aus Leasingrückläufen großer Unternehmen.
Alle Geräte, die wir ankaufen und für ein zweites Leben wiederaufbereiten, prüfen wir in unserem hausinternen Technikcenter sowohl auf optische als auch auf technische Unversehrtheit, bevor sie erneut in den Verkauf gelangen. So können Sie sicher sein, ausschließlich einwandfreie Hardware zu erhalten, mit der Sie Ihre bestehenden Systeme zuverlässig erweitern können.
Die Vorteile gebrauchter Server-Adapter liegen dabei klar auf der Hand: Sie sind deutlich günstiger als neue Server-Komponenten, direkt am Markt verfügbar und von IT-Profis wie uns geprüft. Darüber hinaus greifen viele Unternehmen vermehrt auf nachhaltige Gebrauchtware zurück. Denn der Einsatz von wiederaufbereiteten Servern und Serverkomponenten verringert die Entsorgungsquote und schont gleichzeitig wertvolle Ressourcen, die bei der Neuproduktion verwendet würden.
Die richtige Bauform wählen: Volle Bauhöhe, halbe Bauhöhe oder Mezzanine Karten
In unserem breiten als auch tiefen Sortiment, finden Sie eine große Auswahl an Hardware aller Art. Neben Servern, Storage- und Netzwerkgeräten bieten wir Ihnen auch zahlreiche Komponenten für diese an. So auch eine Vielzahl an unterschiedlichen Server NICs (= „Network Interface Cards“) und PCIe Erweiterungskarten z. B. mit voller Bauhöhe (Full Profile Slotblech), halber Bauhöhe (Low Profile Slotblech) oder (für Bladeserver) als Mezzanine Karte.
Neben RJ-45 Netzwerkkarten (mit klassischem Ethernet-Anschluss) als 1GB oder 10GB RJ45 Variante, finden Sie in unserem Server-Shop auch leistungsstarke SFP+ NICs und hochmoderne 40G QSFP+ Adapter für maximale Bandbreite. Auch Speziallösungen wie InfiniBand NICs, FibreChannel NICs (FC NICs) sowie passende Transceiver-Module (Gbics) sind verfügbar – stets getestet und betriebsbereit.
Wichtig ist beim Kauf nur das – wie bei allen Server-Komponenten – im Vorfeld ein paar Überlegungen gemacht werden. Denn wer eine Netzwerkkarten kaufen möchte, muss zuerst wissen, welche Bauform überhaupt zum vorhandenen System passt. Dies hängt stark vom Servertyp, dem Gehäuseformat und den verfügbaren Erweiterungsslots ab. Die Wahl zwischen Full Profile oder Half Profile Steckkarten sowie Mezzanine Adaptern ist dabei nicht nur eine Frage des Platzes, sondern auch der Funktionalität und Kompatibilität.
LAN-Karten mit voller Bauhöhe (also „langem Slotblech“) zählen dabei als klassische Standardgröße für Server und Workstations. Um herauszufinden, welche Slot-Höhe man benötigt, reicht meist ein kurzer Blick auf die Rückseite des Servers. Messen die Dummy-Blenden (bzw. Einbauschächte) nur ca. 8 cm, wird ein Adapter mit Low-Profile-Blende benötigt, sind die Einschübe ca. 12 cm groß, benötigt man höchstwahrscheinlich Steckkarten mit Full-Profile-Slotblech. Über die Part- oder Gerätenummer kann man auch im jeweiligen Herstellerdatenblatt nachprüfen, welche und wie viele Einbauschächte für PCIe Adapter der Server verfügt.
Mezzanine-Karten hingegen wurden speziell für Blade-Server oder modulare Serversysteme entwickelt. Diese Adapter werden nicht in klassische PCI-Express-Slots, sondern direkt auf die Hauptplatine bzw. dafür vorgesehene Zwischenebenen gesteckt. Daher ist es hier besonders wichtig, zu prüfen, ob die vorgesehene Steckkarte überhaupt zum vorhandenen System passt. Die Kompatibilität unterscheidet sich nicht nur von Hersteller zu Hersteller, sondern auch bei Server-Generationen und Modellen.
Ein oft übersehener Aspekt: Auch das Zubehör spielt eine Rolle. Neben dem Slotblech gilt es auch zu prüfen, ob ggf. passende Kabel oder Module verbaut werden müssen. Bei SFP-Adaptern sind das z. B. passende Transceiver Module, bei RAID-Controllern oder SAS-Expandern z. B. SAS-Kabel oder Backplane-Zubehör.
Von der Architektur zum Anschluss: Welche Schnittstellen sind entscheidend?
Die Bauform der Erweiterungskarte ist das eine, doch natürlich kommt es auch noch darauf an, welche Anforderungen an den Adapter gestellt werden. Diese können in modernen Netzwerken so unterschiedlich sein, wie die Einsatzbereiche selbst und hängen stark von der vorhandenen IT-Infrastruktur ab. Eine Prüfung, welche Ports Netzwerk und Switch unterstützen, ist daher unerlässlich.
Funktionale Anforderungen & Schnittstellen
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RJ45 Netzwerkkarten
Der RJ-45 Adapter ist das Bauteil eines Servers, über den sich dieser mit dem Netzwerk verbinden kann. Da ggf. mehrere Netzwerkte (z. B. Internet, lokale Firmennetzwerke) redundant oder getrennt voneinander genutzt werden, benötigt man zusätzliche RJ-45 Ports. Onboard-Karten bieten oftmals nicht ausreichend Anschlüsse und zudem meist nur eine Geschwindigkeit von 1 Gbit/s. Für eine schnellere Verbindung (z. B. 10 Gbit/s) benötigt man also dedizierte Netzwerkkarten mit LAN-Ports.
Klassisch werden diese Netzwerkkarten in Ethernet-basierten Netzwerken eingesetzt und über Kupferkabel (Twisted-Pair-Kabel, z. B. Cat6, Cat7 oder Cat8) verbunden. Neben dem passenden PCIe-Slot-Typ (z. B. x4 oder x8), sollte auch geprüft werden, ob man die Low Profile oder Full Profile Version des Adapters benötigt und eine OS-Kompatibilität (z. B. Linux, VMware) besteht.
Gängige RJ-45 Netzwerkkarten sind beispielsweise der Intel i350-T4 Adapter mit 1 Gbit/s und 4x RJ-45 Ports, der auf HPE ProLiant Server optimierte DualPort Adapter HPE 561-T mit 10Gbit/s oder der Intel X540-T2 Adapter mit 2x RJ-45 Ports und 10 Gbit/s Datenübertragung.
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SFP+ Netzwerkkarten
Benötigt man eine Verbindung über Glasfaser (oder speziellen Kupferkabeln), sowie eine sehr schnelle Datenübertragung über größere Distanzen, setzt man auf Netzwerkkarten mit SFP+ Ports. Mittels austauschbarer GBIC-Module, die in die Ports des SFP+ Adapters gesteckt werden, kann man – je nach Bedarf – die gewünschte Verbindung herstellen. SFP+ NICs werden meist in Rechenzentren, redundanten oder virtuellen Netzwerken sowie SAN-Systemen verwendet, die hohe Bandbreiten benötigen und bei denen Flexibilität und Geschwindigkeit im Fokus stehen.
SFP+ unterstützt Übertragungsraten von 10G, 16G SFP+ oder sogar 40G QSFP+, was eine enorme Bandbreite bei minimaler Latenz bedeutet. Die modular steckbaren Transceiver können unterschiedliche Wellenlängen, Entfernungen oder Kabeltypen unterstützen – darunter Multimode- und Singlemode-Glasfaserkabel sowie Direct Attach Copper (DAC) für kurze Distanzen.
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InfiniBand Netzwerkkarten
Als „Speziallösung“ für besonders anspruchsvolle Netzwerkumgebungen gelten InfiniBand NICs. Denn sie zeichnen sich durch extrem niedrige Latenzen bei hohen Durchsatzraten aus und sind somit ideal für Hochleistungsrechner, Cluster-Systeme oder spezialisierte Anwendungen (z. B. KI, Machine Learning oder Big-Data-Analysen) geeignet.
InfiniBand-Adapter besitzen häufig eine RDMA-Unterstützung (Remote Direct Memory Access), was einen direkten, effizienten Speicherzugriff ohne CPU-Belastung ermöglicht. Ein weiterer Vorteil: InfiniBand nutzt – anders als Ethernet – ein Fabric-Netzwerk mit parallelen Datenpfaden und umgeht so geschickt Engpässe.
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Mezzanine Netzwerkkarten für Server Blades
Ein besonders platzsparendes Design weisen Mezzanine-Karten oder Blade-Adapter auf. Diese Steckkarten wurden speziell für Blade-Server-Systeme entwickelt und werden direkt auf die Hauptplatine des Blades gesteckt, um Netzwerk-, Speicher- oder I/O-Funktionalität modular zu erweitern.
Hier ist es besonders wichtig, auf die Kompatibilität zu achten. Denn der Adapter muss nicht nur zum Hersteller und Servermodell, sondern auch zur jeweiligen Generation bzw. genauer gesagt, dem Mainboard passen. Mezzanine-Karten kommunizieren über dedizierte Backplane-Verbindungen mit dem Blade-Chassis und dessen Switch-Modulen – ohne externe Verkabelung. Somit sind sie nicht nur perfekt auf die begrenzten Raumverhältnisse angepasst, sondern zeichnen sich auch durch das einfache Management aus. Je nachdem, für welchen Anwendungsfall man die Steckkarte benötigt, greift man auch hier auf verschiedene Ausführungen zurück, die z. B. Ethernet-, FibreChannel- oder InfiniBand-Protokolle unterstützen.
Sie sehen also, die Wahl der richtigen Erweiterungskarte für Server hängt maßgeblich vom Einsatzzweck ab. Während RJ-45 als „Standard-Bürokommunikationsmittel“ dient, bieten SFP+ und InfiniBand Steckkarten spezielle Vorteile – vor allem bei performancekritischen Szenarien. Doch hier gilt es natürlich zu beachten: Welche Protokolle und Ports werden vom vorhandenen Netzwerk und Switch unterstützt?
FAQ: Netzwerkkarten & Schnittstellen
Welche Schnittstelle ist die richtige für mein Einsatzszenario?Das hängt vom Einsatzzweck und der vorhandenen Netzwerkinfrastruktur ab. Generell gilt aber, dass RJ-45 (Ethernet) ideal für klassische Bürokommunikation und einfache Netzwerke geeignet ist. Für Storage-Netzwerke mit hoher Verfügbarkeit kommt häufig Fibre Channel (FC) zum Einsatz. SFP+ oder QSFP+ bieten hohe Bandbreiten und eigenen sich somit perfekt für Rechenzentren oder virtualisierte Umgebungen. Sind extrem niedrige Latenzen bei gleichzeitig hohem Durchsatz gefragt (z. B. HPC, KI oder Big Data), bietet InfiniBand die optimale Lösung.
Welche Geschwindigkeit brauche ich bei meiner Netzwerkkarte?Auch hier ist das direkte Anwendungsszenario wieder entscheidend. Für einfache Datenübertragungen, Standard-Büroanwendungen und klassische LAN-Verbindungen reicht 1 Gbit/s (Gigabit Ethernet) aus. Sollen größere Datenmengen bewegt werden, handelt es sich um virtualisierte Umgebungen, anspruchsvolle Workloads, einen Backup-Server oder größere Datenbanken, macht 10 Gbit/s (SFP+ oder RJ-45) mehr Sinn. Für High-Performance-Computing, KI-Anwendungen, Cloud-Plattformen, Big Data und Storage-Netzwerke mit extrem hohem Datenaufkommen, bei denen maximale Geschwindigkeit entscheidend ist, werden 25G, 40G oder 100G QSFP+ bzw. SFP28 Verbindungen nötig sein. Und natürlich sollte die Netzwerkkarte auch nicht nur hinsichtlich der Geschwindigkeit, sondern auch zur restlichen Infrastruktur (Switches, Kabel, Protokolle) passen.
Elektrische oder optische Übertragung – was ist die bessere Wahl?Hier heißt es maximale Stabilität und Reichweite oder eine einfache, kostengünstige und effiziente Lösung? Denn elektrisch (RJ-45) ist zwar wesentlich günstiger, dafür auch störanfälliger und auf eine bestimmte Reichweite begrenzt. Mit einer optischen Übertragung (wie SFP+ oder Fibre Channel) erreicht man zwar höhere Reichweiten, dafür ist diese Wahl aber auch kostspieliger. Für kürzere Distanzen innerhalb eines Racks bzw. Büros sind RJ-45 Verbindungen daher preiswerter und ideal geeignet. Wird eine strukturierte Verkabelung über mehrere Räume hinweg (z. B. bei Rechenzentren) notwendig, sind energieeffiziente, reichweitenstarke SFP+ oder FC-Verbindungen sinnvoll.
Welche Netzwerkkarte eignet sich für Virtualisierung und Remote-Management?Wird eine Netzwerkkarte für virtuelle Server oder Remote-Management benötigt, sind vor allem folgende Faktoren wichtig:
SR-IOV: Bietet einen direkten Zugriff auf VMs, was die Latenz und allgemeine Performance verbessert.
VLAN-Tagging: um Netzwerke logisch trennen zu können und so ein höheres Maß an Sicherheit zu gewährleisten.
Wake-on-LAN: ideal für zentrale Verwaltung und ein Remote-Management
TCP/IP Offloading: um die Verarbeitung der Protokolle zu verlagern und die CPU(s) zu entlasten.
Das kommt natürlich auch auf den Einsatzzweck und die Karte selbst an. Gebrauchte Netzwerkkarten sollten generell nur von professionellen Refurbishern gekauft werden, um zu garantieren, dass diese geprüft und wiederaufbereitet wurden. Das Argument, dass gebrauchte Netzwerkkarten veraltet sind, stimmt so nicht – denn – je nach Rückgabe der Leasingunternehmen – können auch sehr neue Server-Adapter auf den Markt kommen. Wichtig ist, dass man weiß, welche Steckkarte man benötigt und diese nur von seriösen Anbietern kauft.
Erweiterte Konnektivität: Welche Vorteile bieten Netzwerkkarten für Server allgemein?
Zuverlässigkeit, Sicherheit, Stabilität und Schnelligkeit gelten als zentrale Anforderungen an die interne IT-Infrastruktur. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Kommunikation der Server – sowohl mit internen als auch externen Systemen. Genau hier kommen Netzwerkkarten ins Spiel: Als Schnittstelle zwischen Hardware und Netzwerk sorgen sie dafür, Daten sicher und mit höchster Geschwindigkeit zu übertragen, die Performance zu verbessern und Engpässe geschickt zu reduzieren.
Onboard-Karten reichen hierfür meist nicht aus, weswegen viele auf zusätzliche Netzwerkkarten setzen, die eine deutlich höhere Übertragungsrate (z. B. 10G / 40G) bieten. Zudem trägt ein Upgrade mit einer speziellen Netzwerkkarte oft dazu bei, dass bestimmte Protokolle verwendet werden können und der Server unabhängig mehrere Netzwerkverbindungen gleichzeitig verwalten kann. So können z. B. Managementfunktionen und Datenverkehr getrennt werden, was für mehr Sicherheit und Effizienz sorgt.
Server-Steckkarten (z. B. NIC RJ-45 oder SFP+) bieten also nicht nur ein höheres Maß an Konnektivität, sondern auch maximale Flexibilität. Mit ihnen lassen sich gezielte Erweiterungen vornehmen, die exakt auf die Anforderungen des jeweiligen Netzwerks abgestimmt sind. Ob für Virtualisierung, Datensicherung, mehr Geschwindigkeit oder Clustering: Mit der richtigen Netzwerkkarte entsteht eine leistungsfähige und zukunftssichere Infrastruktur.
Netzwerkkarte vs. Host Bus Adapter: Zwei Technologien, ein gemeinsames Ziel
NIC oder HBA – was brauche ich eigentlich? Beide Adapter dienen dazu, dass ein Server mit externen Systemen kommunizieren kann – allerdings gibt es gravierende Unterschiede, was die Funktion und den Einsatzbereich der Adapter betrifft:
Was ist eine Server-Netzwerkkarte (NIC)?Wie bereits bekannt steht NIC für Network Interface Card oder zu Deutsch: Netzwerkkarte. Sie ist das Bindeglied zwischen dem Server und dem Netzwerk (z. B. Internet, lokales Firmennetz). Über die Netzwerkkarte können Daten ausgetauscht werden, dazu gehört unter anderem der E-Mail-Versand oder das Bereitstellen von Webseiten. Typische Schnittstellen sind Ethernet (RJ-45), Fibre Channel oder InfiniBand, um eine Verbindung zum LAN, VLAN oder WAN herzustellen. Auch für direkte Punkt-zu-Punkt-Kommunikation oder Managementnetzwerke sind NICs unverzichtbar.
Was ist ein HBA?Im Gegensatz zur Netzwerkkarte sind Host Bus Adapter spezialisiert auf den Datenaustausch mit Speicherlösungen, also z. B. SAN- oder NAS-Systemen. HBAs unterstützen vor allem Protokolle wie Fibre Channel oder SAS und agieren direkt auf Blockebene – also dort, wo Daten physisch geschrieben und gelesen werden. HBAs kommen also da zum Einsatz, wo Daten nicht auf die Server selbst, sondern auf hochperformanten Speicherlösungen, Backup-Systemen oder in virtualisierten Umgebungen gesichert werden. Dazu weist auch die Datenübertragung einen zentralen Unterschied von NICs und HBAs auf: Während Netzwerkkarten meist auf Datei- oder Paketebene arbeiten und Datenpakete über Netzwerkprotokolle wie TCP/IP senden und empfangen, kommunizieren HBAs direkt mit den Speichersystemen. Dies funktioniert oft über Fibre Channel Protokolle, was einen Zugriff auf die physischen Speichersektoren ermöglicht. Hier eine kleine Übersicht:
Vergleich NIC & HBA
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Server-NIC
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Server-HBA
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| Verbindung zu | Netzwerk (Internet, Intranet) | Speicher (SAN, NAS, externe Platten) |
| Einsatzzweck | Kommunikation mit anderen Geräten | Zugriff auf Datenspeicher |
| Typische Protokolle | Ethernet, TCP/IP | Fibre Channel, SAS |
| Einsatzbeispiele | Bereitstellen von Webseiten, Versenden von E-Mails, Managementfunktionen | Datenzugriff auf Speichermedien, Backup, Storage, Virtualisierung |
Netzwerkkarten und HBAs sind nicht das Gleiche – sie erfüllen unterschiedliche Aufgaben und zeichnen sich durch eigene technische Merkmale aus. Doch beide Steckkarten sorgen für eine leistungsstarke, stabile und skalierbare IT-Infrastruktur.
Umso wichtiger ist es, bei der Wahl der Serverkomponenten auf hochwertige Profi-Hardware zu setzen. Nachhaltig, kostengünstig und clever ist hier der Griff zu refurbished Hardware – denn so lässt sich eine performante IT-Infrastruktur zum kleinen Preis realisieren.